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13.11.2017 13:52 Uhr - 3. Liga Ost - Dominik Schreier

Heiko Karrer rehabilitiert

Heiko Karrer Heiko Karrer
Quelle: Jürgen Pfliegensdörfer
Die arbeitsgerichtliche Auseinandersetzung zwischen der TV Großwallstadt GmbH und dem ehemaligen Trainer Heiko Karrer endete mit einem Vergleich beider Parteien. Am Sonntag einigten sich der TVG und Karrer darauf, dass das Arbeitsverhältnis nicht durch arbeitgeberseitige fristlose Kündigung, sondern zu einem späteren Zeitpunkt einvernehmlich beendet worden ist. Über die Höhe der an Karrer zu zahlenden Abfindung wurde Stillschweigen vereinbart.

Am 19. September 2017 hatte der Altmeister seinem Trainer Heiko Karrer fristlos gekündigt, dafür aber schriftlich keine Gründe vorgelegt. Gegen die Kündigung wehrte sich Karrer mit einer Kündigungsschutzklage und begehrte auch die Weiterbeschäftigung als Cheftrainer. Aufgrund der Einigung ist das Verfahren beendet und der für Dienstag, 14. November 2017 angesetzte öffentliche Gütetermin entfällt.

"Durch die Rücknahme der Kündigung bin ich rehabilitiert. Das war mir sehr wichtig, da ich mir nichts habe zuschulden kommen lassen und es keine Gründe für eine Kündigung gab. Außerdem kann ich mit dem Vergleich sehr gut leben auch wenn ich mit der Mannschaft gerne weitergearbeitet hätte", so Heiko Karrer gegenüber handball-world, der nunmehr dem Trainermarkt wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht und sich auf künftige Aufgaben freut.

Karrers Rechtsanwalt Helge-Olaf Käding lobte das Verhandlungsklima. "Die Verhandlungen mit der TV Großwallstadt GmbH waren sachlich, fair und lösungsorientiert", so der Experte für Handballrecht.

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