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13.12.2017 13:55 Uhr - 3. Liga Ost - noa

3. Liga Ost kompakt: Großwallstadt schließt Hinrunde mit neuntem Sieg in Serie ab

Michael Spatz überzeugte mit 12 Toren für den TabellenführerMichael Spatz überzeugte mit 12 Toren für den Tabellenführer
Quelle: TV Großwallstadt
Mit dem neunten Sieg in Folge hat der TV Großwallstadt die Hinrunde der 3. Liga Ost auf dem 1. Tabellenplatz beendet. Zwei Zähler hinter dem ehemaligen Bundesligisten folgt die SG Leutershausen, die gegen Bad Blankenburg ihre Heimstärke untermauerte. Auch die HSG Rodgau Nieder-Roden siegte erneut und verteidigte Platz 2. Weiterhin erfolgreich spielt zudem der Aufsteiger Northeimer HC.

TV Großwallstadt - HSG Hanau 28:26 (16:14)
Es war eine Szene mit Symbolcharakter. Als Trainer Patrick Beer fünf Minuten vor Schluss bei einem Team-Timeout noch einmal seine Mannschaft auf den Endspurt einschwor, humpelte auch Max Bergold trotz großer Schmerzen heran, um seinen Kollegen beizustehen. Am Ende sollte es nicht reichen. Die HSG Hanau verlor das Spitzenspiel in der 3. Liga Ost beim TV Großwallstadt trotz einer überragenden kämpferischen Leistung. Der TVG bleibt durch den neunten Sieg in Serie Tabellenführer der 3. Liga Ost. Mit Michael Spatz hatte Großwallstadt den überragenden Akteur auf seiner Seite. Zwölf Treffer erzielte der ehemalige Nationalspieler und blieb auch bei allen fünf Versuchen vom Siebenmeterpunkt eiskalt. Für die HSG waren Reuter (6 Tore) und Hannes Geist (4) die treffsichersten Schützen.
"Wir haben uns heute ungerecht behandelt gefühlt. Das Zeitstrafen-Siebenmeter-Verhältnis hat nicht zusammengepasst", sagte der HSG-Coach Patrick Beer. "Während den Gastgebern sechs Siebenmeter zugesprochen wurden, waren es auf Hanauer Seite fünf. Dafür erhielt die HSG sieben Zeitstrafen, der Gastgeber lediglich zwei", führt die HSG ohne nähere Angaben zu den Umständen der Entscheidungen der Schiedsrichter aus.

SG Leutershausen - HSV Bad Blankenburg 33:18 (18:9)
Leutershausen bleibt ärgster Verfolger des TV Großwallstadt. Der deutliche Heimsieg gegen Bad Blankenburg sprach Bände. SGL-Cheftrainer Marc Nagel unmittelbar nach der Partie: "Hut ab vor der Leistung meiner Mannschaft. Aber der Gegner hat heute auch 60 Minuten versucht, Tore zu erzielen, das muss man respektieren. Bei Bad Blankenburg war dann am Ende eine gewisse Unsicherheit da - das hat uns ein bisschen in die Karten gespielt." Gästetrainer Igor Ardan war allerdings bedient: "Die erste Halbzeit war natürlich eine Katastrophe. Wir haben nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen haben, hatten überhaupt keinen Druck im Angriff und haben viel zu viele Bälle verworfen. Wenn man dann bei so einer guten Mannschaft wie Leutershausen spielt und viele Fehler macht, dann hat man einfach keine Chance - das war auch zu emotionslos, einfach schade."

HC Erlangen II - Northeimer HC 25:25 (12:10)
Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit war das Unentschieden für den Aufsteiger Northeimer HC möglich geworden. Obwohl die Gäste bei der Erlanger Reserve mit vier Toren zurücklagen, kämpften sie sich zurück. Nach Wiederanpfiff blieb es bis zur 39. Spielminute beim 2:3 Tore Rückstand, doch drei Minuten später glich der NHC beim 17:17 aus und ging auch mit 18:17 erstmalig in Führung. Bis zum 23:23 blieb es eng. Ständig wechselte die Führung aber kein Team konnte sich absetzen und der NHC blieb trotz des Ausfalls von Jannes Meyer dran.
Seekamp und Lange gelang die erste zwei Tore Führung des NHC, aber noch waren drei Minuten Restspielzeit. Allerdings gelang dem HC kurz vor Spielende der Ausgleich. Dieser Punkt ist unter den personellen Gegebenheiten aller Ehren wert und bringt dem NHC dem Ziel Klassenerhalt wieder ein Stückchen näher.

SC Magdeburg II - Germ. Großsachsen 28:25 (14:12)
"Wir haben eine super Moral bewiesen und Marius Fraefel hat sehr gut gehalten", sagte Großsachsen-Trainer Stefan Pohl trotz der Niederlage bei Magdeburg II. "Leider sind wir mit unzähligen Freien am Magdeburger Torhüter gescheitert. Die "Big-Points" haben wir heute leider nicht gemacht. Trotzdem, angesichts der Personalsituation bin ich mit der Hinrunde zufrieden. Wir haben uns die Pause jetzt erst einmal verdient und hoffen das in der Rückrunde wieder einige Spieler zurückkommen." Magdeburg legte immer vor, während Großsachsen hinterherrennen musste. Von einem 15:15 setzten sich die Hausherren auf 19:15 ab. Doch der TVG bewies Stärke und verkürzte nach 49 Minuten auf 21:20. Als Magdeburg dann aber mehrere Konter durchbringen konnte, war die Begegnung entschieden.

Die weiteren Ergebnisse:
TV Gelnhausen - HSG Rodgau Nieder-Roden 24:27 (12:13)
HSC Bad Neustadt - MSG Groß-Bieberau/Modau 25:24 (9:14)
HSC Coburg II - SV Anhalt Bernburg 32:25 (18:13)
SG Bruchköbel - GSV Eintracht Baunatal 29:30 (17:10)

Pl. Team Sp. Tore G.-Tore Diff. Pkt.
1. TV Großwallstadt 15 435 365 70 24:6
2. SG Leutershausen 15 421 380 41 22:8
3. HSG Rodgau Nieder-Roden 15 395 378 17 19:11
4. HC Erlangen II 15 416 390 26 17:13
5. HSG Hanau 15 411 401 10 17:13
6. SC Magdeburg II 15 456 458 -2 17:13
7. GSV Eintracht Baunatal 15 419 427 -8 16:14
8. Northeimer HC 14 407 397 10 15:13
9. HSC Coburg II 15 404 416 -12 14:16
10. HSC Bad Neustadt 15 361 375 -14 13:17
11. Germ. Großsachsen 15 381 410 -29 13:17
12. MSG Groß-Bieberau/Modau 14 377 379 -2 12:16
13. SV Anhalt Bernburg 15 415 425 -10 12:18
14. SG Bruchköbel 15 381 412 -31 10:20
15. HSV Bad Blankenburg 15 369 402 -33 9:21
16. TV Gelnhausen 15 385 418 -33 8:22



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