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09.04.2017 13:28 Uhr - 2. Bundesliga - PM ASV, red

"Im Abstiegskampf muss man das genauso machen": Stephan Just nach Sieg gegen Konkurrent zufrieden

ASV-Trainer Stephan JustASV-Trainer Stephan Just
Quelle: ASV Hamm-Westfalen
Der ASV Hamm-Westfalen bleibt in der Rückrunde stärkste Heimmannschaft der 2. Handball-Bundesliga. Durch einen eindrucksvollen 31:19-Erfolg gegen den direkten Abstiegskonkurrenten SG Leutershausen schraubten die Westfalen ihre Heimbilanz seit Rückrundenbeginn auf 10:2 Punkte. Zum dritten Mal in dieser Spielzeit gelang ein Sieg mit zwölf Toren Unterschied. Zwar bleiben die Spieler von Trainer Stephan Just auf dem undankbaren 17. Platz, doch dank des Sieges konnten sie die auf dem 16. und dem ersten Nichtabstiegsplatz stehenden Leutershäuser abfangen. Mit einem Spiel mehr und 24:34 Punkten bleibt Hamm-Westfalen auf dem Platz hinter der SG Leutershausen mit 24:32 Punkten.

"Für uns ist es wichtig, dass wir genauso weiterarbeiten. Gefeiert wird heute nicht", meinte Stephan Just direkt nach dem wichtigen Heimsieg am Freitagabend von 1.668 Zuschauern in der Westpress Arena. Dies erlaubte sich der Gastgeber gegen Leutershausen auch während des Spiels zu keiner Phase, obwohl der Vorsprung schon zur Halbzeit beruhigende neun Treffer und wenig später schon zwölf betrug. "Ich bin natürlich hochzufrieden. Sowohl mit dem Ergebnis als auch mit der Art und Weise, wie meine Mannschaft heute gespielt hat. Wir haben von Anfang an gezeigt, dass die Punkte hierbleiben. Und wir haben auch in der zweiten Halbzeit kein Stück zurückgesteckt. Im Abstiegskampf muss man das genauso machen", lobte Just. Angesichts der unglaublich engen Situation in der 2. Liga kann das Torverhältnis durchaus noch eine Rolle spielen, und da hat der ASV mit einem 15 Tore-Plus wesentlich bessere Karten als alle direkte Konkurrenten.

Den Ausschlag für den "auch in der Höhe verdienten" (Stephan Just) Sieg gab eine entschlossener und durchgängig stärkere Mannschaftleistung. Einzig Rückraumspieler Valentin Spohn stellte die starke Deckung der Hausherren immer wieder erfolgreich vor Aufgaben, am Ende brachte Spohn es auf neun Treffer für die SG. "Wir wussten, dass da ein wurfgewaltiger Rückraum auf uns zukommt. Es war wichtig, dass es am Ende nur Spohn war, der viele Tore erzielt hat. So einen Mann kann man eben nicht ganz ausschalten, aber am Ende war nur er torgefährlich. Das war ein Schlüssel zum Sieg", meinte Just. So wie die sehr variable Offensive des ASV, der von Beginn die Außenspieler ins Spiel einbezog aber ebenso am Kreis und aus dem Rückraum torgefährlich war. Just: "Das war heute eine ganz starke Mannschaftsleistung was man auch daran sieht, dass sich alle eingesetzten Spieler in die Torschützenliste eingetragen haben."

So blieb auch SG-Coach Marc Nagel am Ende gar nichts anderes übrig, als dem ASV zum "verdienten Sieg" zu gratulieren. "Wir waren heute wieder einmal zum falschen Zeitpunkt beim falschen Gegner. Die Tabellensituation spielgelt sicher nicht die Stärke des ASV wider. Wir haben eine starke Hinserie gespielt, der ASV spielt jetzt sehr stark. Unter dem Strich sind wir beide jetzt punktgleich. Das müssen wir jetzt aber sehen", erklärte Nagel weiter. Für das Spiel sei ausschlaggebend gewesen, dass "wir es wieder einmal verpasst haben, die Abwehr durch den Angriff zu unterstützen. Wir haben vorne keinen Druck aufgebaut und Tore geworfen. Und unterlaufen uns auch noch viele technische Fehler."

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Männer · 2. Bundesliga · Saison 2016/2017
29. Spieltag · 07.04.2017 · 19:15 Uhr
ASV Hamm-Westfalen31:19
SG Leutershausen
Westpress Arena Hamm (Maxipark-Arena) · Zuschauer : 1668
Torschützen: Neuhold(8), Zintel(6/2), Fridgeirsson(3), Gudat(3), Huesmann(2), Höning(2), Fuchs(2), Schwabe(2), Eggert(1), Blohme(1), Possehl(1),
Siebenmeter: 2 / 2
Zeitstrafen: 3
Rot:
Torschützen: Spohn(9), Salger(3), Karpstein(3/2), Bauer(2), Möller(1), Kubitschek(1),
Siebenmeter: 2 / 4
Zeitstrafen: 2
Rot:

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