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12.08.2017 11:02 Uhr - LNH - 1. Liga Frankreich - hüp

"Wollen Dunkerque und Chambéry hinter uns lassen": PAUC will nach verkorkster Saison hoch hinaus

Jérôme FernandezJérôme Fernandez
Quelle: S. Pillaud/FFHB
Nach der für Pays d"Aix UC HB vergeigten Saison 2016/2017 in der französischen LNH wandert der Blick in der Vorbereitung immer wieder zum Ziel: Platz fünf. Nachdem die vergangene Saison mit hohen Zielen und noch mehr Elan begangen wurde endete sie vor allem mit einem Zustand: Frustration. Mit einem Auge imm auf dem fünften Tabellenplatz musste PAUC sich schließlich mit 22 Punkten und Tabellenplatz acht begnügen - vier Punkte hinter Chambéry auf dem anvisierten fünften Platz.

"Die Bilanz war eher gemischt, aber auch ermutigend", so Jérôme Fernandez. Der französische Nationalspieler, der bis zur vergangenen Saison in seiner Doppelrolle als Trainer und Rückraumspieler auf und am Spielfeld stand, ist inzwischen nur noch Trainer des französischen Erstligisten. "Wir sind nicht in der Lage gewesen aus unserer Arbeit auch etwas zählbares zu machen und genug Spiele zu gewinnen. Am Ende sind wir auf dem achten Platz gelandet, die von uns anvisierten Plätze sechs und fünf waren dabei nicht weit weg von uns. Wir sind nicht zufrieden damit und haben uns für die kommende Saison große Ziele gesetzt", so der Trainer.

Mit einer neuformierten Mannschaft attackiert Fernandez nun den fünften Tabellenplatz. Sieben Abgänge hat er dabei zu verzeichnen: Wesley Pardin (Toulouse), Tim Dahlhaus (Bietigheim), Noah Gaudin (Sélestat), Théo Derot, Slavisa Djukanovic (Saint-Raphael), Darko Cingesar (Zagreb) und Inaki Pecina (La Rioja). "Wir wollten unsere Mennschaft verbessern und mehr Qualität in den Kader bringen und haben versucht qualitativ hochwertigere Spieler zu holen im Vergleich zu denen, die uns verlassen haben", erklärt Fernandez.

Vor der kommenden Saison in der LNH haben sich der Verein und Trainer Fernandez entschieden aufzuräumen. Und als Ziel wurde direkt Platz fünf herausgegeben. "Das setzt voraus, dass wir Dunkerque und Chambéry hinter und lassen, das wird nicht einfach. Aber es ist möglich, weil beide Vereine viele neue Spieler in ihren Reihen haben. In Sachen Erfahrungen sind wir definitiv auf einer Linie", so Fernandez. "Es war uns in der vergangenen Saison nicht möglich gegen die Topmannschaften zu punkten. Du kannst natürlich nicht auf Platz fünf landen, wenn du gegen die Top sechs nicht punktest. Aber wir arbeiten daran."

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