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21.12.2017 21:02 Uhr - Jugend - noa

Berlin gewinnt den DHB Länderpokal 2017

Der HV Berlin feiert den Sieg beim DHB Länderpokal 2017Der HV Berlin feiert den Sieg beim DHB Länderpokal 2017
Quelle: Sven Noack
Unter tosendem Applaus vor heimischer Kulisse hat die Mannschaft des HV Berlin den DHB Länderpokal 2017 gewonnen. In einem schnellen wie hochklassigen Finale in der großen Sporthalle im Sportforum Berlin setzte sich die Mannschaft von Bob Hanning gegen den Hessischen HV mit 30:25 (13:12) durch. Somit bilden die Spieler aus der Hauptstadt die beste Mannschaft der Jahrgänge 2001 und jünger. Für die Berliner war es nach 2015 der zweite Titelgewinn. Dritter wurde der HV Sachsen, der den HV Sachsen-Anhalt besiegte.

Es war ein würdiges Endspiel zwischen dem Hessischen HV und dem HV Berlin. Zwei Teams, die im gesamten Turnierverlauf beeindruckenden Jugendhandball zeigten, bewiesen auch im Finale ihr Können. In der ersten Halbzeit schenkten sich beide Kontrahenten nichts. Bis zur 10. Spielminute erarbeiteten sich die Hessen nach dem Treffer von Ole Pregler eine 6:4-Führung, doch die Berliner bewahrten in der großen Sporthalle am Sportforum Hohenschönhausen die Ruhe.

Vor allem durch die Treffer von Matthes Langhoff und Philipp Reineck drückten die Berliner dem Spiel ihren Stempel auf und drehten die Partie zu ihren Gunsten. Absetzen konnten sich die Hausherren aber nicht. Denn auch die Hessen, die mit stabilen Abwehr- und Offensivleistungen in diesem Turnier überzeugten, hielten den Anschluss. Mit einem erfolgreichen Siebenmeter von Kevin Kunzendorf verkürzten die Hessen zum 12:13-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Berliner an ihre guten letzten Minuten der ersten Halbzeit an und nahmen das Heft in die Hand. Zwar kam der Hessische HV mit Außenspieler Cedric Marquardt nach einer schönen Einzelaktion zum Ausgleich, ließen jedoch einige freie Chancen liegen. Dies war auch dem Berliner Torhüter Gustav König geschuldet, der die Offensivkräfte der Hessen teilweise zur Verzweiflung brachte. Auf der anderen Seite waren wieder Matthes Langhoff und Philipp Reincke mit sicheren Abschlüssen aus dem Rückraum und über den Gegenstoß zur Stelle - 15:17.

Mit fortlaufender Spieldauer zahlten der Hessische HV dem Spieltempo ein wenig Tribut. Berlin nutzte die kurze Schwächephase des Gegners und zog auf 17:21 davon (39.). Plötzlich standen die Hessen in der Schlussphase unter Druck und mussten immer mehr riskieren. Zwar wollten sie es wie gewohnt mit feiner Technik lösen, verpassten aber weiterhin den Torerfolg. Für Berlin avancierte währenddessen Außen Loris Kotte zum Matchwinner. Mit seinen zahlreichen Siebenmetern sowie sicheren Abschlüssen auf der rechten Seite sorgte er dafür, dass der HV Berlin bis zum Ende die Führung behaupten konnte.

Am Ende musste der Hessische HV riskieren, um die Berliner noch einmal unter Druck zu setzen. Vier Minuten vor dem Ende agierten die Hessen in Überzahl und kamen durch den achtfachen Torschützen Kevin Kunzendorf auf 21:25 heran. Allerdings blieben die Berliner selbst in Unterzahl Herr der Lage und trafen erneut. Dennoch stemmten sich die Hessen gegen die Niederlage. Nun deckten sie mannbezogen und wollten so schnell wie möglich den Ballgewinn erzwingen. Doch die Berliner ließen sich nicht irritieren und legten nach. Nach den Treffern von Marcel Nowak und Moritz Körnert zur erneuten Sechs-Tore-Führung bei noch einer zu spielenden Minute war es dann endgültige Gewissheit. Die Berliner Bank an der Seitenlinie feierte bereis vor dem Abpfiff und mit der Sirene brachen alle Dämme. Der HV Berlin feierte somit nach 2015 den zweiten Sieg beim DHB Länderpokal 2017.

Die Platzierungen beim DHB Länderpokal 2017
Platz 20 - Thüringer HV
Platz 19 - Hamburger HV
Platz 18 - HV Saar
Platz 17 - HV Brandenburg
Platz 16 - Bremer HV
Platz 15 - HV Mecklenburg-Vorpommern
Platz 14 - Bayerischer HV
Platz 13 - HV Niederrhein
Platz 12 - Badischer HV
Platz 11 - HV Westfalen
Platz 10 - HV Niedersachsen
Platz 09 - HV Schleswig-Holstein
Platz 08 - Handball Rheinland-Pfalz
Platz 07 - HV Südbaden
Platz 06 - HV Mittelrhein
Platz 05 - HV Württemberg
Platz 04 - HV Sachsen-Anhalt
Platz 03 - HV Sachsen
Platz 02 - Hessischer HV
Platz 01 - HV Berlin



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