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17.09.2017 12:24 Uhr - 1. Bundesliga - PM TSV

Kantersieg: Geglückte Heimspielpremiere für Leverkusener Werkselfen

Jennifer Rode bricht durch die Nellinger DeckungJennifer Rode bricht durch die Nellinger Deckung
Quelle: Dembinski, TSV
Exakt eine Woche nach dem trotz der 20:24-Auswärtsniederlage überzeugenden Auftritt beim Deutschen Meister SG BBM Bietigheim konnten die Werkselfen ihre starke Leistung auch vor heimischem Publikum bestätigen. Beim 25:15-Kantersieg über den TV Nellingen ließen die Schützlinge von Chefin Renate Wolf sprichwörtlich nichts anbrennen und fuhren souverän die ersten beiden Punkte in der Saison 2017/18 ein. Am 23. September gastieren die Rheinländerinnen dann um 17:30 Uhr beim Erstligaaufsteiger HSG Bensheim Auerbach.

Trainerin Renate Wolf hatte im Vorfeld der Partie eine klare Marschroute ins Visier genommen: "Wir müssen mit einer konzentrierten Leistung an diese Aufgabe herangehen und dürfen die Nellingerinnen nicht unterschätzen. Nur so werden wir dieses Spiel erfolgreich gestalten."

Die Zuschauer in der Leverkusener Ostermann-Arena sahen hingegen eine sehr nervöse und durchwachsene Anfangsphase beider Mannschaften, in der die Schwaben Hornets bis zur 14. Spielminute (2:3) allerdings die Nase vorn hatten. Einige technische Fehler, Abstimmungsprobleme und Ungenauigkeiten im Abschluss schlichen sich ins Spiel der unterm Strich sehr überlegenen Gastgeberinnen.

Der Bann war schließlich gebrochen, als Rechtaußen Amelie Berger den ersten Leverkusener Treffer in der 10. Spielminute nach einem Abpraller erzielen konnte. "Zum Glück war die Anfangsnervosität dann abgelegt. Wir müssen aber auch bedenken, dass viele Neu-Elfen ihr Heimdebüt gegeben haben und Franziska Mietzner beispielsweise nach 11 Monaten das erste Mal wieder auf der Platte war", erklärt die Chefin.

Über 4:3 (15.) und 5:5 (18.) entwickelte sich zunächst eine sehr ausgeglichene erste Halbzeit, ehe der Elfen-Express ab der 21. Minute so richtig Fahrt aufnahm und bis zum Pausenpfiff eine 10:6-Führung über die belgische Flügelflitzerin Kim Braun erspielen konnte. Wolfs Sieben gewann zunehmend mehr Sicherheit in der Defensive - nicht zuletzt dank einer erneut stark auferlegten Katja Kramarczyk und des konsequent agierenden Innenblocks um Kapitänin Jenny Karolius und Neu-Elfe Franziska Mietzner.

In Durchgang zwei kauften die Elfen der Mannschaft von Trainer Pascal Morgant endgültig den Schneid ab: Kim Berndt brachte frischen Wind auf der Spielmacherposition, nahm das Zepter in die Hand und führte Angriff um Angriff geschickt Regie. Über 13:7 (34.) und 15:11 (41.) kamen die Rheinländerinnen stark aus der Kabine.

Beim zwischenzeitlichen 15:13 (43.) schienen die Gäste nochmal zurück ins Spiel gefunden zu haben, vor allem auch, weil den Leverkusenerinnen während dieser kurzen Durststrecke die Durchschlagskraft im gebundenen Spiel fehlte. Ab der 45. Spielminute (17:13) nahm das Torfestival der Elfen erneut seinen Lauf, sodass die Schützlinge von Renate Wolf mit dem 25:15-Endstand eine gelungene Heimspielpremiere unter Dach und Fach brachten.

Auf Leverkusener Seite konnten sich Jenny Karolius (5), Sally Potocki (4/2) und Neuzugang Marija Gedroit (4) am häufigsten in die Torschützenliste eintragen. Bei den Schwaben Hornets war Spielmacherin Louisa Wolf (8/4) kaum zu stoppen und erzielte die meisten Tore für den TV Nellingen.

"Wir sind sehr froh, dass wir die beiden Punkte einfahren konnten. Für die Mädels persönlich war es auch sehr wichtig, zu Hause souverän zu spielen. Wir möchten nun weiter zusammenwachsen und uns auf die Flames vorbereiten, die hochmotiviert ins Spiel gegen uns gehen werden", so Wolf. Am kommenden Dienstag treffen die Elfen zunächst um 18:45 Uhr gegen die Nationalauswahl Koreas in der Fritz-Jakobi-Halle an der Kalkstraße in Leverkusen.

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Frauen · 1. Bundesliga · Saison 2017/2018
2. Spieltag · 16.09.2017 · 15:00 Uhr
Bayer 04 Leverkusen25:15
TV Nellingen
Ostermann-Arena Leverkusen · Zuschauer : 407
Torschützen: Karolius(5), Gedroit(4), Potocki(4/2), Berndt(3/2), Rode(3), Braun(2), Seidel(2), Berger(1), van de Wiel(1),
Siebenmeter: 4 / 4
Zeitstrafen: 3
Rot:
Torschützen: Wolf(8/4), Gera(3), Ahlin(1), Schoeneberg(1), Ioneac Joldes(1), Blanke(1),
Siebenmeter: 4 / 4
Zeitstrafen: 4
Rot: Blanke (1.)

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