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12.10.2017 10:52 Uhr - 1. Bundesliga - Südwestpresse - W. Seitz, red

Metzingen hat gegen Bad Wildungen die richtigen Antworten parat

René Hamann-BoerithsRené Hamann-Boeriths
Quelle: René Weiss
Die TusSies Metzingen haben den Sieg Nummer vier in der Bundesliga eingetütet. Gegenüber den anderen Auftritten gab es gegen die HSG Bad Wildungen allerdings vorne und hinten kleinere Problemherde. Am Ende siegten die Gastgeberinnen aber deutlich mit 29:22 (16:9). "Insgesamt bin ich zufrieden, es war ein gutes Spiel gegen einen erwartet starken Gegner", bilanzierte René Hamann-Boeriths. "Nach Schwächephasen sind wir mit einer guten Abwehr und unseren schnellen Gegenstößen wieder ins Spiel gekommen."

Nach anfänglichem Abtasten schien alles den gewohnten Gang zu nehmen. Die TuS Metzingen lag mit 9:3 in Front (15.), Shenia Minevskaja hatte Treffer Nummer acht und neun per Siebenmeter besorgt, auffällig zudem Monika Kobylinska, die auf halbrechts nichts anbrennen ließ. Ab dem 10:4 (16.) tat sich dann Erstaunliches. Die TusSies kippten aus der Spur, zumindest vier Gegentore lang. 10:8 stand es (21.), Anouk Nieuwenweg konnte sich immer wieder durch einfache Wackler in freie Wurfpositionen bringen. Überhaupt legte man defensiv eine kleine Pause ein, ließ sich auch von Außen beidseitig überraschen.

Freilich lief es danach wieder ganz gut. Nun traf Maren Weigel aus dem Rückraum viel, sogar im Dreierpack. Der 16:9-Halbzeitstand war aber auch Isabell Roch zu verdanken, die im TuS-Kasten mit zehn Paraden aufwartete, den HSG-Angriff doch sehr ärgern konnte. "Phasenweise lief es gut, dann wieder eher durchwachsen. Wir haben vorne zu viel liegen gelassen. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, so kann es weitergehen", sagte die Keeperin.

Auf pinker Seite musste man sich nach Wiederanpfiff abermals über eine 0:4-Sequenz ärgern, die das Ergebnis von 19:11 auf 19:15 (39.) brachte. Plötzlich taten sich für die HSG Lücken am Kreis auf, die gnadenlose Abwehr der vergangenen Spiele wollte irgendwie nicht richtig funktionieren.

Parallele zu Hälfte eins: Kurz schüttelte sich die TuS, um dann die entsprechenden Antworten zu geben. Anna Loerper ließ nach einer Fahrkarte in Hälfte eins aus sieben Metern Präzision walten, dann klappte das Unterzahl-Spiel hervorragend und die bei Strafwürfen eingewechselte Jasmina Jankovic hielt deren zwei, einen sogar sicher (46.). Über 23:17 (46.) ging es zum 29:22-Endstand.

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Frauen · 1. Bundesliga · Saison 2017/2018
4. Spieltag · 11.10.2017 · 19:30 Uhr
TuS Metzingen29:22
Bad Wildungen Vipers
Ösch-Sporthalle Metzingen · Zuschauer : 1050
Torschützen: Minevskaja(6/4), Loerper(5/4), Kobylinska(5), Weigel(3), Beddies(2), Zapf(2), Großmann(2), Obradovic(2), Amega(1), Behnke(1),
Siebenmeter: 8 / 11
Zeitstrafen: 190
Rot:
Torschützen: Nieuwenweg(7/2), Frankova(5), Vasilescu(4), Haggerty(3), Spielvogel(1/1), Ritter(1), Beugels(1),
Siebenmeter: 3 / 6
Zeitstrafen: 2
Rot:

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