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07.01.2018 10:42 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

"Das ärgert uns natürlich": Siegesserie des Thüringer HC reißt - Bad Wildungen feiert

Die HSG Bad Wildungen Vipers feiern ihren SiegDie HSG Bad Wildungen Vipers feiern ihren Sieg
Quelle: malafo, HSG Bad Wildungen Vipers
Der Thüringer HC musste gegen die HSG Bad Wildungen die erste Niederlage der Saison einstecken und sich mit 27:30 (15:12) geschlagen geben. Der Tabellenerste fand gegen die Vipers nicht ins Spiel und gab in der Schlussphase eine Drei-Tore-Führung aus der Hand. Beste Werferin für die Vipers war Nicoleta Laura Vasilescu mit 10/5 Toren. Für den Thüringer HC netzte Lydia Jakubisova mit acht Treffern am häufigsten ein.

Der Thüringer HC startete gut ins Spiel und führte in der 3. Minute mit 0:2. Die Vipers setzten nach, holten auf und gingen nach fünf gespielten Minuten erstmals mit einem Tor in Führung. Die Thüringerinnen ließen sich das nicht gefallen und arbeiteten nun besser in der Abwehr, so erzielte Lydia Jakubisova per Tempogegenstoß die 4:2-Führung für den THC. Das Spiel gestaltete sich zunehmend schwieriger für die Mannschaft von Trainer Herbert Müller, sodass Bad Wildungen nach elf gespielten Minuten mit 5:4 in Führung gehen konnte.

Von nun an kam es zum offenen Schlagabtausch zwischen dem Thüringer und dem hessischen Team. Keine der beiden Mannschaften konnte sich bis zur 17. Minute mit mehr als einem Tor vom Gegner absetzen. Iveta Luzumova war diejenige, die das 8:6 für den Thüringer HC erzielte. Das Spiel verlief auf beiden Seiten weiterhin hektisch, der THC behielt zwar seine Führung bei, konnte sich jedoch nicht weiter absetzen. Dies war Grund dafür, dass Herbert Müller in der 24. Minute seine erste Auszeit nahm. Diese schien jedoch keine Wirkung zu zeigen. Die Thüringer Damen gingen bei einem Spielstand von 12:15, mit einer drei Tore-Führung in die Halbzeitpause.

Zurück aus der Kabine verlief das Spiel weiter, wie zum Ende der ersten Halbzeit. Die Thüringerinnen machten vermehrt weiter Fehler und ließen etliche Torchancen liegen. Dies bestraften die Bad Wildunger rigoros und kamen bis zur 35. Minute wieder auf ein Tor ran. Durch stärkeren Einsatzwillen der Vipers und die Fehler der Thüringer erzielte die HSG nach 42 Spielminuten die 21:20-Führung durch Nicoleta Vasilescu. Die Müller-Damen gaben sich nicht auf und bereinigten dies in der 46. Minute mit der 23:21-Führung.

Bad Wildungen ließ in der Schlussphase nicht locker und warf sieben Spielminuten später erneut den Ausgleich. Nun kam es wieder zum Schlagabtausch beider Teams und das Spiel blieb weiterhin offen. In der 58. Spielminute kam es zur Zwei-Tore-Führung von Bad Wildungen. Diese holten die Thüringer nicht mehr auf. Mit der Schlusssirene bekamen die Gastgeberinnen ihren fünften Strafwurf zugesprochen, den Nicoleta Laura Vasilescu verwandelte, sodass die Unparteiischen beim 30:27 für die HSG Bad Wildungen Vipers die Partie abpfiffen.

"Ich bin unglaublich glücklich über diesen Sieg und das meine Mannschaft so gekämpft hat", freute sich Tessa Bremmer. "Fantastisch, dass wir die Serie vom Thüringer HC und unsere Niederlagenserie beenden konnten. Wir sind heute als Mannschaft so eng zusammengerückt. Die Halle war bis auf die letzten Plätze gefüllt und hat uns super nach vorn getrieben. An einigen Stellen konnten wir im Spiel variieren und probieren, da wir ohne Druck in die Partie gegangen sind.?"

Ihr Kollege Herbert Müller bilanzierte: "Glückwunsch zum Sieg, der mit Sicherheit nicht so zu erwarten war. Wir wollten von Beginn an das Spiel anders gestalten, waren aber zu schlecht im Rückraum und treffen dann das Tor nicht. Das ärgert uns natürlich. Die Spielerinnen haben jetzt Zeit zum nachdenken, sich wiederaufzurichten und dann wieder Gas zu geben. Am kommenden Wochenende kommt Bietigheim, wir hoffen bis dahin wieder gestärkt zu sein."

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Frauen · 1. Bundesliga · Saison 2017/2018
10. Spieltag · 06.01.2018 · 19:00 Uhr
Bad Wildungen Vipers30:27
Thüringer HC
Ense-Sporthalle Bad Wildungen · Zuschauer : 800
Live als Internet-Stream auf Sportdeutschland.tv

Torschützen: Vasilescu (10/5), Heusdens (6), Schmidt-Robben (4), Haggerty (4), Ritter (2), Spielvogel (2), Blase (1), Nieuwenweg (1),
Siebenmeter:5 / 5
Zeitstrafen:2
Rot:
Torschützen: Jakubisová (8), Luzumová (7/4), Lang (4), Wohlbold (3), Scheffknecht (2), Aguilar Diaz (1), Schmelzer (1), Niederwieser (1),
Siebenmeter:4/4
Zeitstrafen:2
Rot:

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