20.03.2017 17:46 Uhr - Weltmeisterschaft - jun

"Der Hauptgrund war, dass die Abwehr nicht mehr stand": Xenia Smits im Interview

Xenia SmitsXenia Smits
Quelle: Michael Heuberger
Xenia Smits ist zurück im Nationaltrikot. Die Rückraumspielerin hatte die Europameisterschaft im Dezember aufgrund einer Verletzung verpasst, bei den beiden Länderspielen gegen Schweden fügte sie sich gut in die DHB-Auswahl ein. Nach der unglücklichen 23:24-Niederlage am Sonntag in Hamburg sprach Smits über die Gründe für die Niederlage, ihre neuen Schuhe und die große Aufgabe mit ihrem Verein HB Metz ...

Xenia, ihr habt im zweiten Spiel gegen Schweden lange geführt, doch am Ende verloren, da Schweden einen 5:0-Lauf hingelegt hat. Was ist da passiert?

Xenia Smits:
Das ist schwer zu sagen. Ich glaube, in der Abwehr waren wir nicht mehr aufmerksam und im Angriff haben wir die Chancen, die wir hatten, nicht mehr reingemacht. Dann kippt so ein Spiel sehr schnell. Ich glaube, der Hauptgrund war, dass die Abwehr nicht mehr stand. Das Spiel haben wir in der ersten Halbzeit in der Abwehr gewonnen und das haben wir in der zweiten eben nicht.

Was könnt ihr trotz der Niederlage aus dieser Partie mitnehmen?

Xenia Smits:
Auf jeden Fall die erste Halbzeit und die Atmosphäre hier in der Halle. Es war schon etwas anderes, unglaublich. Insgesamt müssen wir einfach die Fehler rausnehmen. Wenn uns das gelingt und wir unsere Chancen reinmachen, gewinnen wir das auch. Es muss gegen eine Mannschaft wie Schweden eben alles passen - wir können nicht nur 30 Minuten gut spielen, sondern müssen das mindestens 50 Minuten tun.

Wie fällt dein Fazit von dem gesamten Lehrgang aus?

Xenia Smits:
Michael Biegler hat es schon gesagt: Wir haben einmal nicht von vorne angefangen, sondern man hat gesehen, dass wir alle schon einen Schritt nach vorne gemacht haben und uns schneller finden. Wir brauchen dafür nicht erst zwei Tage. Insgesamt war es daher sehr positiv; wir haben halt nur leider die zwei Spiele verloren.

Und du bist auch wieder komplett fit?

Xenia Smits:
Ja, ich habe keine Probleme mehr.

Du hast den Lehrgang mit dem neuen Schuhmodell von Kempa - WING LITE - bestritten …

Xenia Smits:
Die Schuhe gefallen mir sehr gut. Sie sind sehr leicht und sehr weich. Ich komme gut mit ihnen zurecht und bin begeistert.

Nach der Nationalmannschaft ist vor dem Verein: Mit Metz bist du Anfang April im Viertelfinale der Champions League gegen Györ gefordert. Was rechnet ihr euch aus?

Xenia Smits:
Es wird sehr schwer. Wir haben diese aber bereits Saison gezeigt, dass wir auch große Mannschaften zu Hause schlagen können. Ein bisschen Hoffnung gibt es daher schon und wir werden alles geben, damit wir vielleicht eine Überraschung schaffen.

Hinweis:
Dieses Interview erscheint in Kooperation mit Kempa, die derzeit über handball-world.com nach acht Schuhtestern/Schuhtesterinnen für den neuen WING LITE suchen. Weitere Informationen gibt es hier. ACHTUNG: Die Bewerbungsfrist ist bereits abgelaufen.



Meistgelesen:



Aktuelle Topnews: