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06.12.2017 17:46 Uhr - Weltmeisterschaft - fcb

Leszek Krowicki: "Unsere Möglichkeiten waren begrenzt"

Leszek KrowickiLeszek Krowicki
Quelle: Michael Heuberger
Am Ende waren die Kräfteverhältnis zwischen Titelverteidiger Norwegen und Wildcard-Teilnehmer Polen eindeutig zurecht gerückt. Das 35:20 (18:11) wirkt eher, wie das Duell einer Mannschaft aus Setzreihe 1 und Setzreihe 6 und nicht wie das Duell zweier Halbfinalteilnehmer von vor zwei Jahren.

Dabei waren die Skandinavier sogar noch ersatzgeschwächt angetreten. "Heidi Löke und Emilie Arntzen haben das Essen gestern nicht vertragen", erklärte Nationaltrainer Thorir Hergeirsson nach der Partie, warum er nur mit vierzehn Spielerinnen das Spiel bestritt und ergänzte: "Danke an Polen für das Spiel. Sie haben einige gute Distanz-Shooter. Wir haben unsere Deckung so dynamisch gemacht wie möglich. Ich bin extrem happy darüber, wie sich die Mädels angestellt haben. Die Abwehr und der Mittelblock waren sehr gut."

"Ich denke, dass niemand auf eine Überraschung getippt hat. Wir haben auf eine Überraschung gehofft, dass wir gegen eine so großartige Mannschaft einen fantastischen Tag erwischen. Unsere Möglichkeiten waren aber begrenzt", betonte Polens Nationalcoach Leszek Krowicki nach der deutlichen Niederlage und erläutert das deutliche Ergebnis, das erst nach dem 10:7 (18.) Gestalt annahm. "Das haben wir eingesehen und deswegen haben wir versucht mit unserem Kader zu jonglieren um zu ergründen, wer eventuell später bereit ist, uns zu helfen. Wir verlieren in einer gerechten Höhe. Aber es gibt noch bessere Mannschaften als Polen, die merken werden, was die Klasse von Norwegen bedeutet."

"Es ist eine schmerzhafte Lehrstunde. Hoffentlich können wir etwas Positives finden, was wir mitnehmen können", befand Rückraumschützin Kinga Achruk. "Wir sind nach Fehlern nicht zurückgelaufen. Wir hatten zu viele Fehlwürfe, die Torhüterin hat verrückt viele Würfe von uns gehalten. Ich bin wütend. Ich muss versuchen, den Fokus wieder zu finden." Etwas Positives fand vor allem Sandra Fauske: "Wir sind das ganze Spiel über gelaufen und wir hatten auch gute Torhüter."

Während Norwegen weiterhin mit weißer Weste im Turnier unterwegs ist, nun aber noch die Duelle mit den direkten Verfolgern Tschechien und Schweden vor der Brust hat, geht es zwischen Polen und Ungarn vermutlich um den vierten Achtelfinalteilnehmer aus dieser Gruppe. "Ich denke, dass Polen Ungarn schlagen kann. Aber sie können nicht unser Spiel kopieren. Sie müssen das auf ihre Art tun", befindet Norwegens Coach Thorir Hergeirsson.

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Frauen · Weltmeisterschaft · Saison 2017/2018
3. Spieltag · 05.12.2017 · 20:30 Uhr
Norwegen35:20
Polen
EgeTrans Arena · Zuschauer : 2600
Torschützen: Kristiansen(6), Oftedal(5/1), Skogrand(4), Solberg(4), Mørk(4/2), Herrem(3), Brattset(3), Kurtovic(2), Ingstad(2), Jacobsen(1), Fauske(1),
Siebenmeter: 3 / 5
Zeitstrafen: 1
Rot:
Torschützen: Zych(4), Grzyb(3), Kudlacz-Gloc(3/2), Szarawaga(2), Janiszewska(2), Lisewska(2), Drabik(2), Roszak(1), Achruk(1/1),
Siebenmeter: 3 / 5
Zeitstrafen: -
Rot:

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