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11.12.2017 21:59 Uhr - Weltmeisterschaft - chs

Norwegen eine Nummer zu groß für Spanien - im Viertelfinale gegen Russland

Stine OftedalStine Oftedal
Quelle: sportseye.de
Norwegen hat das Viertelfinale der Weltmeisterschaft erreicht. Im Achtelfinale feierte der Welt- und Europameister ein letztlich klares 31:23 (13:10) über Spanien. Die Ibererinnen leisteten nach schwachem Start lange Widerstand, die Chancenverwertung und vor allem der Unterschied im Umschaltverhalten bescherten den Skandinavierinnen den deutlichen Sieg. Nun kommt es in der Runde der letzten Acht zum großen Showdown mit Olympiasieger Russland.

Norwegen untersrich gleich von Beginn an seine Favoritenstellung, kam über eine gute Abwehrarbeit zu schnellen Gegenstößen und zeigte auch im gebundenen Spiel eine gute Dynamik. Die früher beim Thüringer HC spielende Alexandrina Barbosa Cabral konnte das Abwehrbollwerk beim 1:3 (4.) erstmals knacken. Vor allem die Rückraumreihe mit Nora Mørk, Stine Bredahl Oftedal und Veronica Kristiansen wirbelte den Deckungsverbund durcheinander, beim Stand von 2:6 (9.) konnte Silvia Navarro gegen Linksaußen Camilla Herrem ihre erste Parade verbuchen.

Spanien stabilisierte sich langsam, vor allem über eine bewegliche Abwehrarbeit konnte man auch den einen oder anderen technischen Fehler des Welt- und Europameisters erzwingen. Als Mørk eine Zeitstrafe abbrummte und Kristiansen dann noch einen Siebenmeter ans Torgehäuse setzte, konnte Carmen Martin ins kurze Eck zum 5:7 (15) treffen. Aber auch Norwegen setzte auf eine bewegliche und aggressive Abwehr, erzwang Fehler und nutzte seine Konterchancen eiskalt aus, um auf fünf Tore (5:10) wegzuziehen.

Auch eine Auszeit von Carlos Viver hatte nicht den gewünschten Effekt, Stine Bredahl Oftedal bekam in ihrem 150. Länderspiel eine Sonderbewachung durch Amaya Gonzalez und auch Almudena Rodriguez agierte auf neun Metern zentral. Auch Thorir Hergeirsson sorgte für eine kurze Deckung, Camilla Herrem kümmerte sich um die eingewechselte Nerea Pena.

Ein 0:3-Lauf, den Almudena Rodriguez zum 9:11 (26.) abschloss, zwang den Isländer dann aber zu seiner ersten Auszeit. Ein langer öffnender Pass von Stine Bredahl Oftedal auf Stine Skogrand durchbrach die Flaute der Skandinavierinnen, die den Vorsprung dann auch in die Kabine (10:13) nahmen, da Amaia Gonzalez kurz vor der Pause an Katrine Lunde scheiterte.

Die 37 Jahre alte Torhüterin war eine der Erfolgsgarantinnen Norwegens, kam beim 11:14 (35.) schon auf neun Paraden und dementsprechend eine Fangquote von 45 Prozent. Norwegen hielt das Polster aus den ersten dreißig Minuten, konnte sich nun aber auch in der Folgezeit nur mühsam lösen. Es waren einzelne Paraden von Lunde oder eben auch der lange Pfosten bei Martins Nachwurf, der Viver beim 16:21 (46.) zur nächsten Auszeit zwang.

Über die Abwehr zu Gegenstößen kommen lautete nun die Devise, doch Norwegen überzeugte mit einem starken Rückzugsverhalten und baute mit einer starken Deckung den Vorsprung nun weiter aus - Kristiansen traf nach Kreuzung mit Mørk zum 18:25 (52.). Als letztere dann wenig später ihren elften Treffer im zwölften Versuch zum 21:28 (56.) setzte, war die Partie praktisch entschieden.

Carlos Viver nahm zwar noch einmal seine letzte Auszeit, doch auch der Einsatz der zusätzlichen Feldspielerin konnte keinen Umschwung mehr bewirken, Norwegen baute noch die Führung auf neun Tore (22:31) aus und buchte souverän das Ticket für die Runde der letzten Acht und trifft dort nun auf Russland.

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Frauen · Weltmeisterschaft · Saison 2017/2018
6. Spieltag · 11.12.2017 · 20:30 Uhr
Spanien23:31
Norwegen
Arena Leipzig · Zuschauer : 1263

Spielfilm:
0:1 (1.), 0:3 (3.), 1:3 (4.), 1:4 (4.), 2:4 (6.), 2:5 (7.), 2:6 (8.), 4:7 (13.), 5:7 (15.), 5:10 (18.), 6:11 (20.), 7:11 (24.), 8:11 (25.), 9:11 (26.), 10:13 (HZ), 10:13 (31.), 10:14 (32.), 11:14 (34.), 12:15 (36.), 13:15 (38.), 14:17 (41.), 14:18 (42.), 16:20 (45.), 16:21 (46.), 17:22 (47.), 17:23 (49.), 18:24 (50.), 18:25 (52.), 19:26 (53.), 20:26 (54.), 21:28 (56.), 21:29 (57.), 22:31 (59.), 23:31 (EN)


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