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17.12.2017 15:30 Uhr - Weltmeisterschaft - jun

"Dieses Turnier ist ein Vorbild für uns": Organisatoren präsentieren Rahmen für Frauen-WM 2019

Kanji Wakunaga: "Wir freuen uns über jeden Gast in Kumamoto"Kanji Wakunaga: "Wir freuen uns über jeden Gast in Kumamoto"
Quelle: Michael Schmidt
An diesem Sonntag endet die 23. IHF Frauenhandball-Weltmeisterschaft in Deutschland - und das Staffelholz wird an den Japanischen Handball-Verband übergeben. Vom 30. November bis 15. Dezember 2019 findet in der japanischen Region Kumamoto die nächste Weltmeisterschaft statt - erstmals mit einem neuen Modus. "Deutschland hat ein wunderbares Turnier organisiert, das wird ein Vorbild für uns sein", blickte Kazufumi Onishi, Bürgermeister von Kumamoto, voraus.

24 Länder werden an der WM 2019 teilnehmen und in 96 Spielen den Sieger ermitteln. Die höhere Anzahl an Spielen - bei der WM in Deutschland standen 84 Partien an - ergibt sich durch den neuen Modus. Statt Achtel- und Viertelfinale wird im Anschluss an die Vorrunde (60 Spiele) eine Hauptrunde mit 20 Partien ausgetragen. Die besten Teams nach der Hauptrunde ziehen - vergleichbar mit einer EM - direkt ins Halbfinale ein. Der Presidents Cup wird in Japan 2019 zwölf Spiele umfassen.

Anders als in Deutschland wird die WM 2019 nicht im kompletten Land ausgetragen, sondern man fokussiert sich auf eine Region. Die drei Arenen stehen alle in der Präfektur Kumamoto, welche auf der Insel Kyushu im Süden Japans liegt. Konkret wird in Yamaga City (Norden), Kumamoto (Zentral) und Yatsushiro (Süden) gespielt. "So haben wir für die Spielerinnen sehr kurze Wege", betont Masaaki Ohara, der Generalsekretär des Organisationskommitees, einen Vorteil.

Das schwere Erdbeben, von dem Kyushu 2016 getroffen wurde und das auch in Kumamoto Gebäude einstürzen ließ, wird auf das Turnier keine Auswirkungen haben. "Die Arenen sind repariert, es wird keine Komplikationen geben", versprach Onishi. "Wir wollen vielmehr dafür sorgen, dass sich jeder bei uns zu Hause zu fühlt." Seine Präfektur war bereits 1997 Austragungsort der Männer-WM.

Gemeinsam mit Kanji Wakunaga, dem Präsidenten des japanischen Handballverbands, präsentierten Ohara und Onishi die Planung am Finaltag der WM 2017 in Hamburg. "Wir freuen uns über jeden Gast in Kumamoto", blickte Wakunaga voraus. Von dem Turnier in Deutschland werde man unter anderem die Zuschauerwerbung und den Ticketverkauf als Vorbild nehmen. "Wir haben eine Vorstellung bekommen, wie so ein Turnier in Europa umgesetzt wird", freute sich der Präsident. "Wir werden unser Bestes tun, um den bisherigen Zuschauerrekord zu brechen."

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