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08.09.2013 19:28 Uhr - Champions League - chs, dpa

Leipzig qualifiziert sich für die Champions League

Susann Müller erzielte acht TrefferSusann Müller erzielte acht Treffer
Quelle: S. Brauner, HCL
Der HC Leipzig hat sich für die Champions League qualifiziert. Der deutsche Vizemeister setzte sich im Finale des Qualifikationsturniers gegen Ausrichter Byasen Trondheim mit 27:23 (13:12) durch und trifft nun in der Gruppenphase der Königinnenklasse auf Metz, Sävehof und Ljubljana. Bei den Sloweninnen spielt unter anderem die ehemalige HCL-Spielerin Nina Wörz.

Am gestrigen Samstag hatte der HC Leipzig mit dem 29:24 über BNTU-BelAZ Minsk den ersten Schritt in Richtung Champions League gemacht. Am heutigen Sonntag wartete in Trondheim mit den Gastgeberinnen von Byasen die letzte Hürde vor der Gruppenphase. Trondheim hatte sich am Vortag im innernorwegischen Duell durchgesetzt und trumpfte zunächst zur Freude der gut 600 Zuschauer auch gegen den HCL groß auf. Mit einem 1:5 sah sich Leipzig nach wenigen Minuten konfrontiert.

Mehrere Paraden von Julia Plöger sorgten dann aber für etwas Sicherheit, zudem konnte Thomas Ørneborg in einer Auszeit nach sieben Minuten erfolgreich nachjustieren. In den nächsten fünf Minuten ließ Leipzig keinen Gegentreffer zu und konnte so den Anschlusstreffer zum 4:5 setzen. Spätestens mit dem 6:6 durch Karolina Kudlacz war der HC Leipzig endgültig im Spiel. Beim 8:7 folgte die erste Führung, doch Trondheim hielt den Anschluss und so ging es mit einem knappen 13:12 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sollte Leipzig dann aber die Weichen in Richtung Königsklasse gestellt werden. Aufbauend auf der starken Deckungsleistung setzte sich der HCL Tor um Tor ab. Trondheim musste über zehn Minuten auf den ersten Treffer im zweiten Abschnitt warten, sechs Tore in Serie hatten den Bundesligisten auf 19:12 davonziehen lassen. Die Vorentscheidung schien gefallen, zumal Leipzig den Vorsprung in den nächsten minuten relativ souverän behauptete.

Doch die Gastgeberinnen gaben sich nicht auf und stemmten sich noch einmal mit aller Vehemenz gegen die Niederlage und das drohende Aus in der Champions League. Beim 24:20 waren es nur noch vier Tore, beim 24:22 betrug der Abstand sogar nur noch zwei Treffer. Doch Leipzig schlug zurück, Alexandra Mazzucco setzte das vorentscheidende 26:23 und mit der Parade von Julia Plöger auf der Gegenseite war das Ticket dann gelöst. Am Ende hieß es 27:23 für die Leipzigerinnen, die somit neben dem Thüringer HC als zweiter deutscher Vertreter in die Gruppenphase der Champions League starten.

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Frauen · Champions League · Saison 2013/2014
Byasen Trondheim23:27
HC Leipzig
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