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14.01.2018 14:37 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Hannover-Badenstedt beendet Niederlagenserie

Jana PollmerJana Pollmer
Quelle: Jörg Zehrfeld
Fast zwei Monate mussten die Fans der HSG Hannover-Badenstedt darauf warten. Mit einem bis zum Abpfiff umkämpften 25:23 (13:12) Erfolg über die FSG Waiblingen-Korb feierten die Jungen Wilden vor 210 Zuschauern endlich wieder einen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt.

Mit reichlich Personalsorgen hatte die FSG die Reise nach Niedersachsen angetreten. Vanessa Nagler, Sina Stumpp und Bianca Grigore fehlten, Lisa Friedrich aus der Zweiten hätte im Rückraum für Entlastung sorgen sollen, musste aber kurzfristig passen. Chiara Baur war im Training umgeknickt. Dazu gesellten sich die Erwartungshaltung von außen und die Bürde des Gewinnen-Müssens beim Blick auf die Tabelle nach den Umwertungen durch den Ligaverband.

Die Gäste starteten einen Hauch besser in die Partie, wussten auf schnellen Beinen die Badenstedter Abwehr auseinanderzuspielen und lagen nach 12 Minuten durch Monika Odrowska mit 3:6 in Führung. Da aber HSG Keeperin Frauke Kemmer nach ihrem ersten gehaltenen Strafwurf weiter Präsenz zeigte, fand Badenstedt besser ins Spiel.

Mieke Düvel mit einem Rückraumkracher in den Winkel sowie vier Treffer in Folge durch Jana Pollmer stellten die Anzeigetafel im hannoverschen Salzweg auf den 9:9 Zwischenstand nach 20 Minuten. Waiblingen kam in Überzahl nochmals durch Lea Gruber und Hanna Hojczyk auf zwei Zähler nach vorn, die Badenstedterinnen ließen sich aber nicht mehr abschütteln, zweimal Alina Defayay, Jana Pollmer vom Punkt sowie Rabea Pollakowski sorgten für eine knappe Halbzeitführung.

Tina Wagenlader besorgte mit dem 14:12 erstmals eine 2-Tore Führung für die HSG, es blieb aber trotz bis zum Abpfiff beständiger Führungsarbeit der HSG eng. Auch die 3 Tore Vorsprung nach dem Strafwurf von Pollmer zum 18:15 schüchterten die Gäste nicht ein, angeführt von der quirligen Sinah Hagen blieb Waiblingen dran. Frauke Kemmer, die mittlerweile den zweiten Strafstoß weggefischt hatte, musste im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf hinhalten um die Führung zu verteidigen, konnte aber nach einer Schrecksekunde in unverminderten Qualität weiterspielen. In der Schlussphase stellte Waiblingen auf eine sehr offensive Deckung um und kam durch Hagen 105 Sekunden vor dem Abpfiff zum 21:20 Anschlußtreffer. Mieke Düvel, Jana Pollmer und Tina Wagenlader mit dem umjubelten Schlusspunkt sorgten aber für Siegestaumel in der SalzwegArena. Hannover war schlagbar. Aber, so Zimmermann, "Wir haben nach der Pause zu viele klare Chancen nicht reingemacht". Dazu waren die personellen Alternativen auf der Bank eingeschränkt. Ohne Nagler und Stumpp stieg die Belastung für die Rückraumspieler, auf Rechtsaußen fehlte mit Grigore eine torgefährliche Linkshänderin.

"Wir haben 60 Minuten bis auf einige Fehlversuche von der Mannschaft eine konzentrierte,hundertprozentige Leistung gesehen. Frauke Kemmer hat uns im Tor den Rücken freigehalten. Das Waiblingen in der Schlussphase sehr offensive Abwehrarbeit betrieb, hat es uns eher einfacher gemacht", fasste Roland Friebe zusammen. "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Vielen Dank an unser tolles Publikum", fügte Jana Pollmer bei der Auszeichnung zur besten Spielerin, die sie gemeinsam mit Waiblingens Sinah Hagen erhielt, hinzu. Notiz am Rande: Mit 13 Toren, davon 6 vom Punkt, poliert Pollmer weiter erfolgreich an ihren Ansprüchen auf die Torjägerkrone.

"Da war so viel Positives", so Tigers-Trainerin Kerstin Zimmermann. "Die Mädels haben gefightet, Sinah (Hagen) hat ein richtig geiles Spiel gemacht, das hätte belohnt werden müssen, wir hätten einen Punkt verdient gehabt. 25 Gegentore gehen in Ordnung, wir haben das Spiel im Angriff verloren."

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Frauen · 2. Bundesliga · Saison 2017/2018
14. Spieltag · 13.01.2018 · 19:00 Uhr
HSG Hannover-Badenstedt25:23
FSG Waiblingen-Korb
Badenstedt Schulzentrum · Zuschauer : 210

Torschützen: Pollmer (13/6), Düvel (4), Wagenlader (3), Defayay (3), Gerber (1), Pollakowski (1),
Siebenmeter:6 / 6
Zeitstrafen:5
Rot:
Torschützen: Hagen (9/2), Nikolovska (3), Odrowska (3), Hammer (3/2), Hojczyk (2), Gruber (2), de Bellis (1),
Siebenmeter:4/7
Zeitstrafen:4
Rot:

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