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04.10.2017 15:22 Uhr - 3. Liga Nord - PM Wattenbek

Wattenbek mit unerwarteten Punkten im Abstiegskampf

TSV WattenbekTSV Wattenbek
Quelle: TSV Wattenbek
Zwei unerwartete Punkte holte sich der Aufsteiger TSV Wattenbek am Feiertag beim Vizemeister der Vorsaison und einer der Topfavoriten der Liga. Das Spiel, welches wenig spielerische Höhepunkte lieferte, gewann der TSV Wattenbek am Ende knapp mit 27:26 (13:15).

Ein zerfahrenes Spiel bekamen die 227 Zuschauer am Dienstag in der Erich-Wobser-Halle zu sehen. Das spiegelte sich bereits in der Anfangsphase des Spiels wieder. Drei Minuten dauerte es, bis Anne Zellmer (Wattenbek) das erste Tor des Spiels erzielte. Bis zum 4:4 (11.) konnte sich kein Team in der Folge absetzten. Zittlau und Harms stellten beim 4:6 (14.) erstmals eine Zwei-Tore-Führung her, die aber von den Gastgeberinnen postwendend egalisiert wurde.

Das Spiel zweier Teams auf Augenhöhe ohne Glanzpunkte blieb nun bis zum 10:10 ausgeglichen, ehe Jörl erstmals mit zwei Toren in Führung gehen konnte (12:10/22.). Wattenbek kam noch einmal auf ein Tor heran (12:11), doch Jörl erzielte nun in neunzig Sekunden drei Tore in Folge. Wattenbek nutzte allerdings die verbleibenden zwei Minuten bis zum Seitenwechsel, um auf 15:13 zu verkürzen.

"Die Peitschen" nahmen diesen Schwung auch mit in die zweite Hälfte und schaffte es in der 35. Minute, das Ergebnis mit dem 16:16 erneut auf remis zu stellen. Jedoch hatte nun Jörl erneut eine starke Phase, die die Spielerinnen von Thomas Blasczek nutzten, um wieder mit drei Toren in Führung zu gehen. Zwar schaffte Wattenbek auch hier den Anschluss herzustellen und auch auszugleichen (22./45.), die Jörlerinnen legten aber erneut zwei Treffer vor und nun schien das Spiel auch zu Gunsten für die HSG zu laufen.

Erneut konnten die Gäste neun Minuten vor dem Ende ausgleichen, Selina Krolak sechs Minuten vor dem Ende mit dem 26:25 erstmals im zweiten Durchgang den TSV Wattenbek wieder in Führung bringen, wodurch das Spiel kippte. Wattenbek bekam nun emotional Oberwasser und es entwickelte sich ein spannendes Kampfspiel in den letzten Minuten. Zwei Siebenmeter verwarf die HSG in dieser Phase und verpasste somit den Ausgleich. In doppelter Manndeckung wollte Jörl nun den Ball erzwingen, ließ aber Anne Zellmer aus den Augen, die im eins-gegen-eins einen Siebenmmeter plus Zeitstrafe für Jörls Lena Schulz herausholte.

Den Strafwurf verwandelt Bahde dreißig Sekunden vor Ultimo zum 25:27. Der Anschlusstreffer 13 Sekunden vor Schluss kam zwar prompt, konnte aber die Jubelfeier der Wattenbeker Spielerinnen und ihrer Fangemeinde nicht mehr aufhalten. "Es war kein schönes Spiel, was wir den Zuschauern geboten haben, aber es war ein Derby-Fight auf Augenhöhe. Es macht uns schon stolz, dies nach einem Spiel gegen eine solch namenhafte Mannschaft sagen zu können. Wir waren heute sicher nicht das bessere Team in der Offensive, aber in der Abwehr haben wir in der zweiten Hälfte gute Hebel gefunden, um das Spiel für uns zu entscheiden. Der Sieg ist sicher etwas glücklich, aber dieses Glück haben wir uns erzwungen" ist TSV-Trainer Juhra überglücklich über die zwei unerwarteten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

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Frauen · 3. Liga Nord · Saison 2017/2018
3. Spieltag · 03.10.2017 · 16:45 Uhr
HSG Jörl-Doppeleiche Viöl26:27
TSV Wattenbek
· Zuschauer : 227
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