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04.11.2017 08:26 Uhr - 3. Liga Nord - PM VfL, red

VfL Stade hofft mit neuem Coach auf Befreiungsschlag

In den letzten Wochen war viel los bei den Drittliga-Handballerinnen des VfL Stade. Nach einer herausragenden Meisterschaft mit nahezu weißer Weste in der Vorsaison und dem damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga stellte sich nun die erste Ernüchterung ein. Sechs Niederlagen stehen bis dato zu Buche; 12 Minuspunkte, wo eigentlich hätten 6:6 Punkte stehen sollen. Als Folge der ersten fünf Niederlagen erklärte Trula Diminidis ihren Rücktritt, mit dem neuen Trainer Jens Dove-Pirker soll nun ein Befreiungsschlag gelingen.

Der Rücktritt von Trula Diminidis war ein Paukenschlag, der nicht nur sportliche Konsequenzen hatte. Die Bekanntgabe traf die Mannschaft unmittelbar, doch inzwischen hat der Verein mit Jens Dove-Pirker einen neuen Trainer verpflichtet, der von dem Konzept "Handball mit Eventcharakter" begeistert ist. "Ich sehe die Zukunft positiv", sagt er.

"Dove-Pirker brennt schon jetzt für den Verein und das Team", berichtet der Pressedienst des VfL und fügt an: "Das spürt auch die Mannschaft und so sind alle in dieser schwierigen Zeit enger zusammen gerückt und packen mit an, wo es eben geht. Ein Beispiel dafür ist Anneke Schumacher - seit jeher beim VfL -, die derzeit als Co-Trainerin fungiert, um Dove-Pirker den Start zu erleichtern. Dabei hat sie mit ihrer Master-Arbeit und ihrer Trainertätigkeit bei der weiblichen A-Jugend eigentlich genug zu tun."

"Aber auch durch die Spielerinnen selbst ging der eine oder andere Ruck. Das Ergebnis hat man am vergangenen Dienstag gesehen. Zusammenhalt und Kampfgeist stimmten und ein Sieg war zum Greifen nahe", so der Pressedienst des Aufsteigers mit Blick auf das knappe 27:28. Nach diesem Beinahe-Erfolg gegen den SV Grün-Weiß Schwerin wollen die Staderinnen am kommenden Samstag erneut zum Punktgewinn angreifen und damit den Befreiungsschlag schaffen. Dies dürfte jedoch nicht allzu einfach werden, denn zu Gast ist der aktuelle Tabellenvierte, die HSG Jörl DE Viöl.

"Wir haben in Schwerin gesehen, was in der Mannschaft steckt und sie auch unter schwierigsten Bedingungen zu leisten imstande ist", sagt der Trainer. Aktuell stehen ihm mit Julia Wichern, Rebecca Burandt, Mona Hoffmann und Lara Witt gleich vier Spielerinnen nicht zur Verfügung. Darüber hinaus ist auch Marie Kaiser angeschlagen. "Die Ausfälle sind kaum zu kompensieren und dennoch haben wir uns trotz geringer Wechselmöglichkeiten im Rückraum wacker geschlagen", so Dove-Pirker.

"Ich denke, dass wir durchaus eine Chance gegen die HSG haben. Die Mannschaft kommt vor allem über das Tempospiel und das gilt es früh zu unterbinden", so der neue Mann an der Seitenlinie. Die VfLerinnen haben sich im Training gezielt darauf vorbereitet und wollen den Gegner vor allem ins Positionsspiel zwingen, um daraus den eigenen Ballgewinn zu erzielen. Dennoch möchte Dove-Pirker den Druck auf das Team nicht zu groß werden lassen und erklärt: "Wir sind der Außenseiter in dieser Partie und können frei aufspielen."

"Kulinarisch geht die Reise an diesem Spieltag nach Griechenland. Stifter der Köstlichkeiten ist das Restaurant Zorbas in Stade. Verlost wird ein Gutschein von Torben Röhricht Business Photogtaphy im Wert von 300 Euro. Und einlaufen werden die Mannschaften mit der weiblichen Jugend E des TuS Harsefeld sowie einer Mannschaft des TSV Cadenberge", so der Pressedienst des Vereins zum Rahmenprogramm. Anwurf ist um 18 Uhr in der Halle des Vincent-Lübeck-Gymnasiums.

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Frauen · 3. Liga Nord · Saison 2017/2018
8. Spieltag · 04.11.2017 · 18:00 Uhr
VfL Stade17:32
HSG Jörl-Doppeleiche Viöl
· Zuschauer : 175
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