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11.02.2018 10:46 Uhr - 3. Liga Nord - PM Vereine, red

Vier-Punkte-Spiel: Schwerin und Altlandsberg vor richtungsweisendem Duell

GW-Coach Tilo LaabsGW-Coach Tilo Laabs
Quelle: GW Schwerin
"Am kommenden Sonntag geht es für unseren SV Grün Weiß um viel", so der Pressedienst der Schweriner, der ausführt: "Gegen den MTV Altlandsberg sollen und müssen zwei Punkte her, um sich ein wenig vom Tabellenende abzusetzen. Gleiches will im Übrigen der Gast auch." Dabei haben die Gastgeberinnen durchaus den Vorteil auf ihrer Seite, sie gewannen das wichtige letzte Spiel in Oyten beim TV Oyten, dem amtierenden Meister, und sind "mit den Punkten immer noch im Soll", wie Trainer Tilo Laabs betont.

"Die Drittligadamen des MTV 1860 Altlandsberg müssen am kommenden Sonntag beim SV GW Schwerin punkten, wenn das Projekt Klassenerhalt nicht frühzeitig Schlagseite erleiden soll", sieht auch der Pressedienst des Gegners sich unter Druck.

Die Ergebnisse sind dabei unberechenbar: Der TSV 1860 Travemünde zum Beispiel, der im Hinspiel gegen Schwerin noch deutlich mit 11:24 unterlegen war, gewinnt das Rückspiel in Schwerin mit 26:25. Dafür gewinnt Schwerin zuletzt in und gegen Oyten mit 25:23. Und hätte nicht ausgerechnet der VfL Stade am letzten Spieltag gegen Travemünde seinen ersten Sieg feiern dürfen, stünden die MTV-Damen heute nicht mehr auf dem letzten Nichtabstiegs-, sondern auf dem ersten Abstiegsplatz.

Die Tabelle der 3. Liga Nord fällt dabei derzeit so ziemlich genau in der Mitte komplett auseinander. Die HSG Jörl DE Viöl steht auf Platz sechs und nennt 16 Pluspunkte ihr eigen. Den siebten Rang bekleiden die amtierenden Meisterinnen des TV Oyten, liegen aber bereits satte sechs Punkte hinter der HSG. Deshalb bilden sie auch die Spitze einer Phalanx, deren Augenmerk eher nach unten als nach oben gerichtet sein muss. Die weiteren Mitglieder dieser Notgemeinschaft: der SV GW Schwerin (9:17 Punkte), der MTV (7:19 Punkte), der TSV Wattenbek (auch 7:19 Punkte) und der TSV 1860 Travemünde (6:20 Punkte). Sie werden unter sich ausmachen müssen, wer mit dem VfL Stade (2:24 Punkte) die 3. Liga wohl wird verlassen müssen.

"Wir sind uns der sportlichen wie rechnerischen Ausgangslage der Rückrunde sehr genau bewusst", betont der Altlandsberger Übungsleiter Sebastian Grenz. "Alle Spielerinnen wissen, worum es geht und was von ihnen erwartet wird. Alle werden alles gegen, damit wir gegen Ende der Saison nicht auf abenteuerliche Tabellenarithmetik oder gar freundliche Unterstützung der Konkurrenz angewiesen sein werden, um unser Minmalziel in dieser Saison, den Klassenerhalt, zu sichern."

Die Schwerinerinnen wollen unterdessen versuchen, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Gegen Oyten hat das sehr gut geklappt, "auch weil wir als ein Team gekämpft haben und so den Sieg quasi erzwungen haben", meint Andrea Klasen. "Genau da müssen wir wieder anknüpfen, dann bleiben auch beide Punkte hier in Schwerin." Trainer Laabs fügt an: "Alle sind gesund und wollen spielen, für mich eine komfortable Situation. Hoffentlich kommen viele in die Halle, die Mannschaft braucht die Unterstützung der Fans."

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Frauen · 3. Liga Nord · Saison 2017/2018
14. Spieltag · 11.02.2018 · 16:00 Uhr
SV Grün-Weiß Schwerin30:22
MTV 1860 Altlandsberg

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