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20.03.2017 09:56 Uhr - 3. Liga Süd - aku

"Klar, dass es uns mal erwischt": Korb verliert Anschluss nach Niederlage im Topspiel

Freiburg jubelt über den SiegFreiburg jubelt über den Sieg
Quelle: hsg
Eine enttäuschende 27:31-Niederlage mussten die Korber Frauen bei der heimstarken HSG Freiburg einstecken. Der Tabellenfünfte Korb scheiterte an der "hohen Hürde Freiburg", so hatte SC-Trainer Jürgen Krause die Partie im Vorfeld tituliert, weil es in allen Mannschaftsteilen deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb. Dabei schloss sich auch der Trainer nicht aus. "Taktisch habe ich nicht glücklich agiert und auf den Spielverlauf zu spät reagiert." Dass dann auch die zündende Idee ausblieb, die das Spiel noch gedreht hätte, schmerzte ihn besonders.

Seine Einschätzung, dass der Gegner mit Nadine Czok und Alica Burgert über zwei überragende Spielerinnen verfüge, die "an einem guten Tag ein Spiel alleine entscheiden können", wurde zur selbsterfüllenden Prophezeiung. Eben jene Nadine Czok erwischte einen Sahnetag und traf 14 Mal gegen den Tabellenführer, Burgert steuerte sieben Treffer bei. Es gibt "solche Tage", für Korb gab es diesen Tag in Freiburg schon öfters. Und so lässt sich das Spiel in drei Worte fassen: Freiburg war besser und revanchierte sich erfolgreich für seine knappe 27:28-Hinspielniederlage.

Beim Tabellenführer hatte der Angriff Ladehemmung und auch die Abwehr samt Torhütern waren nicht wie gewohnt auf dem Posten. Bereits in der sechsten Spielminute sah sich Jürgen Krause auf der Korber Bank zur Auszeit gezwungen. Im Alleingang hatte Nadine Czok ihr Team beim 4:2 in Führung gebracht. Danach konnte Korb über Vanessa Nagler und Lea Gruber zum 7:7 ausgleichen und lieferte sich bis zum 9:8 in der 16. Minute ein Duell auf Augenhöhe mit dem starken Tabellenfünften. Erneut waren es Czok und Burgert, die Korb über 60 Minuten nicht in den Griff bekam, die den Gastgeberinnen in der 23. Minute beim 12:9 einen größeren Vorsprung verschafften. Dem lief der SC in der Folge hinterher, weil er im Angriff zu umständlich agierte, zu wenig Druck machte und zudem zwei Siebenmeter nicht im Freiburger Tor unterbrachte. Und hinten wurde einfach nicht richtig zugepackt. Mit einem 11:15-Rückstand musste der Tabellenführer in die Kabine.

Wer auf den bekannt starken Auftritt der Korber Frauen im zweiten Durchgang gehofft hatte, den holte die Freiburger Realität ein. Caren Hammers Kraftakt zum 17:12, Naglers Tor zum 18:14 und Hanna Hojczyks 20:15 in der 42. Minute reichten nicht als Initialzündung zur Aufholjagd. Die Breisgauerinnen hielten den Fünf-Tore-Vorsprung und beim 30:23 in der 56. Minuten drohte dem Tabellenführer eine deutliche Klatsche. Lana Holder und zweimal Sina Stumpp betrieben für Korb noch Ergebniskosmetik zum 31:27-Endstand. Der doppelte Punktverlust schmerzt, ist aber folgerichtig, weil der SC nicht die Leistung aufs Feld brachte, die es bei heimstarken Freiburgerinnen für einen Sieg gebraucht hätte. "Es war klar, dass es uns irgendwann mal erwischt. Abhaken und weitermachen", so Krause. Den Freischuss nahm sich Korb gegen Freiburg. Am kommenden Samstag will sich die Mannschaft mit einem Sieg gegen Mitfavorit Möglingen für die unglückliche 23:24-Hinspielniederlage revanchieren.

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Frauen · 3. Liga Süd · Saison 2016/2017
19. Spieltag · 18.03.2017 · 20:00 Uhr
HSG Freiburg31:27
FSG Waiblingen-Korb II
· Zuschauer : 190
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