TBV Lemgo, Mannschaftsbild Saison 2016/17

Nr.  sortieren nach Nummer
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TBV Lemgo, Mannschaftsbild Saison 2016/17

Zugänge
Name  sortieren nach Name
Peter Johannesson
Fabian van Olphen
Isaías Guardiola Vilaplana
Abgänge
Name  sortieren nach Name
Jonas Maier
Tom Skroblien
Ionut Ramba
Jonathan Stenbäcken
Philipp Vorlicek
Max Höning
Anton Månsson
Arne Niemeyer
Rolf Hermann
Name  sortieren nach Name
Max Höning
Jonas Maier
Anton Månsson
Arne Niemeyer
Ionut Ramba
Tom Skroblien
Jonathan Stenbäcken
Philipp Vorlicek
Nils Dresrüsse
Erwin Feuchtmann Perez
Arnoldus Haenen
Felix Hendrich
Marcel Niemeyer
Georg Pöhle
Gustav Rydergaard
Valentin Schmidt
Thomas Bauer
Jens Bechtloff
Dan Beutler
Dennis Doden
Benjamin Herth
Finn Lemke
Kasper Nielsen
Hendrik Pekeler
Timm Schneider
Tim Suton
Rickard Lönn
Florian Kehrmann
Julian Possehl
Nils Prüßner
Joscha Ritterbach
Gunnar Dietrich
Patrik Johanson
Thorben Kirsch
Carsten Lichtlein
Sebastian Preiß
Alfredo Sorrentino Sala
Martin Strobel
Manuel Liniger
Sebastian Schneider
Avishay Smoler
Christoph Theuerkauf
Mait Patrail
Nikolai Link
Kevin Becker
Dominik Paul Brückl
Sergo Datukashvili
Martin Galia
Holger Glandorf
Ferenc Ilyés
Michael Binder
Logi Geirsson
Michael Kraus
Daniel Kubes
Jesper Larsson
Tamas Mocsai
Mark Schmetz
Tobias Spanke
Vignir Svavarsson
Waldemar Strzelec
Marc Hafner
Lars Kaufmann
Malte Schröder
Jörg Zereike
Lasse Boesen
Michael Hegemann
Julian Lahme
Jörg Lützelberger
Daniel Stephan
Sven-Sören Christophersen
Markus Baur
Michael Binder
Asgeir Örn Hallgrimsson
Filip Jicha
André Kropp
Christian Schwarzer
René Selke
Sven-Sören Christophersen
Maximilian Ramota
Andre Tempelmeier
Volker Zerbe
Rico Bonath
Christian Ramota
Mike Bezdicek
Matthias Struck
Jochen Fraatz
Alexander Koke
Marco Stange
Lars-Henrik Walther
Jaume Fort Mauri
Mike Hairston
Andrej Siniak
Kasper Hvidt
Mike Bezdicek
Fynn Holpert
Tamas Mocsai
Mike Bezdicek
Fynn Holpert
SpielResultat
TBV Lemgo - TuS N-Lübbecke
34. Spieltag (1. Bundesliga)
-
HSG Wetzlar - TBV Lemgo
33. Spieltag (1. Bundesliga)
-
TBV Lemgo - THW Kiel
32. Spieltag (1. Bundesliga)
-
TV Hüttenberg - TBV Lemgo
31. Spieltag (1. Bundesliga)
-
TBV Lemgo - Frisch Auf Göppingen
30. Spieltag (1. Bundesliga)
-
TVB 1898 Stuttgart - TBV Lemgo
29. Spieltag (1. Bundesliga)
-
TBV Lemgo - SG Flensburg-H.
28. Spieltag (1. Bundesliga)
-
GWD Minden - TBV Lemgo
27. Spieltag (1. Bundesliga)
-
TBV Lemgo - VfL Gummersbach
26. Spieltag (1. Bundesliga)
-
TBV Lemgo - SC Magdeburg
25. Spieltag (1. Bundesliga)
-
SC DHfK Leipzig - TBV Lemgo
24. Spieltag (1. Bundesliga)
-
TBV Lemgo - Füchse Berlin
23. Spieltag (1. Bundesliga)
-
MT Melsungen - TBV Lemgo
22. Spieltag (1. Bundesliga)
-
TBV Lemgo - HC Erlangen
21. Spieltag (1. Bundesliga)
-
Rhein-Neckar Löwen - TBV Lemgo
20. Spieltag (1. Bundesliga)
-
TBV Lemgo - Die Eulen Ludwigshafen
19. Spieltag (1. Bundesliga)
-
TSV Hannover-Burgdorf - TBV Lemgo
18. Spieltag (1. Bundesliga)
-
TuS N-Lübbecke - TBV Lemgo
17. Spieltag (1. Bundesliga)
22:25
(10:13)
TBV Lemgo - HSG Wetzlar
16. Spieltag (1. Bundesliga)
28:26
(15:11)
SC Magdeburg - TBV Lemgo
15. Spieltag (1. Bundesliga)
35:28
(19:13)
TBV Lemgo - TSV Hannover-Burgdorf
14. Spieltag (1. Bundesliga)
27:29
(11:15)
THW Kiel - TBV Lemgo
13. Spieltag (1. Bundesliga)
29:19
(16:12)
TBV Lemgo - GWD Minden
12. Spieltag (1. Bundesliga)
26:26
(12:9)
SG Flensburg-H. - TBV Lemgo
11. Spieltag (1. Bundesliga)
25:22
(12:12)
TBV Lemgo - TV Hüttenberg
10. Spieltag (1. Bundesliga)
31:30
(15:14)
TBV Lemgo - TVB 1898 Stuttgart
3. Spieltag (DHB-Pokal)
27:29
(12:9)
VfL Gummersbach - TBV Lemgo
9. Spieltag (1. Bundesliga)
30:37
(13:16)
Füchse Berlin - TBV Lemgo
8. Spieltag (1. Bundesliga)
36:23
(17:8)
TBV Lemgo - TVB 1898 Stuttgart
7. Spieltag (1. Bundesliga)
24:21
(14:8)
Frisch Auf Göppingen - TBV Lemgo
6. Spieltag (1. Bundesliga)
27:27
(14:11)
TBV Lemgo - MT Melsungen
5. Spieltag (1. Bundesliga)
26:26
(13:12)
Die Eulen Ludwigshafen - TBV Lemgo
4. Spieltag (1. Bundesliga)
24:20
(9:9)
TBV Lemgo - SC DHfK Leipzig
3. Spieltag (1. Bundesliga)
33:29
(15:16)
HC Erlangen - TBV Lemgo
2. Spieltag (1. Bundesliga)
24:28
(8:10)
TBV Lemgo - Rhein-Neckar Löwen
1. Spieltag (1. Bundesliga)
24:26
(14:16)
TBV Lemgo - Eintracht Hildesheim
2. Spieltag (DHB-Pokal)
37:26
(17:10)
TBV Lemgo - GSV Eintracht Baunatal
1. Spieltag (DHB-Pokal)
33:24
(18:9)
Der Ballspielverein Lemgo wurde 1911 gegründet. Aber erst 1924 kam es zur Gründung einer Handballsparte. 1942 kam es zur Umbenennung in "Turn- und Ballspielverein Lemgo von 1911", was darin begründet ist, dass zu damaliger Zeit in Städten unter 20.000 Einwohnern nur ein Verein "zur Pflege der Leibesübungen" erlaubt ist, wie es in der Chronik des TBV Lemgo heißt. So vereinten sich die Turner und Sportler im TBV Lemgo.

Der Aufstieg des TBV Lemgo zu nationalem und internationalem Handball-Ruhm begann 1978, als man spektakulär die ostwestfälische Handball-Legende Herbert Lübking verpflichten konnte. Eigentlich sollte er die damalige Oberliga-Mannsschaft trainieren, griff jedoch in der Saison 1979/80 noch einmal selber zum Ball und führte den TBV in die Regionalliga, die allerdings nur eine Durchgangsstation war. Denn 1982 gelang der Aufstieg in die neugegründete 2. Bundesliga, doch war die erste Saison im Unterhaus bis zum letzten Spieltag eine Zitterpartie. Erst in Berlin bei den Füchsen gelang beim letzten Spiel von Herbert Lübking als Trainer der Klassenerhalt.

Auf Lübking folgte als Trainer der Postbote Horst Bredemeier, der den TBV in der zweiten Zweitliga-Saison bereits auf Platz 2 und damit in die Relegation führte. In einem wahren Krimi in zwei Akten gegen den TuS Griesheim gelang 1983 der Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Dass der TBV die Liga nicht nach nur einem Jahr wieder verlassen musste, lag an der "Affäre Klempel", der zum Zwangsabstieg des Traditionsklubs Frisch-Auf Göppingen führte. Eigentlich war Lemgo mit vier Punkten Rückstand drittletzter der Bundesliga geworden und somit auf einem Abstiegsplatz gelandet.

Auch das Folgejahr war vom Abstiegskampf geprägt, erst ein Auswärtssieg am letzten Saisonspiel bei der SG Flensburg/Handewitt sichert die Klasse. In den Folgejahren entwickelte sich LEmgo zu einer "grauen Maus" der Budnesliga und landete beständig auf Mittelfeldplätzen, ehe ende der 80er Jahre wieder das große Zittern begann. Gerade rechtzeitig konnte 1989 jedoch Lajos Mocsai - mit Ungarn 1986 Vizeweltmeister als Trainer verpflichtet werden, der den TBV fortan kontinuierlich in höhere Regionen führte.

Er führte den TBV 1990 in die erstmals durchgeführten PlayOffs und scheiterte erst im Halbfinale gegen den späteren Meister Großwallstadt. Zur Saison 1994/95 gelang die Verpflichtung des Schweizers Marc Baumgartner sowie des noch jungen Daniel Stephan, was Lemgo endgültig in die Spitze kapituliert. Platz drei in der Meisterschaft sowie der Pokalsieg 1995 (gegen Düsseldorf) sind die ersten Vorboten, in der Folgesaison kommt es zur ersten Teilnahme am Europapokal, die mit dem Pokalsieger-Titel nach zwei engen Finalspielen gegen TEKA Santander endet. In der Meisterschaft reicht es jedoch trotz eines Sieges beim THW Kiel nur zu Platz drei hinter Meister Kiel und Vize Flensburg.

Lajos Mocsai verabschiedete sich nach dem Europapokalsieg nach sieben Jahren vom TBV und machte Juri Schewzow Platz. Der schaffte auf Anhieb die ersehnte Meisterschaft, musste erst Mitte Dezember nach 22:0-Punkten in Folge die erste Niederlage hinnehmen (nach einem Wiederholungsspiel bei Wallau/MAssenheim) und wurde am Ende mit 12 Toren Vorsprung auf Flensburg überlegen Deutscher Meister mit dem TBV. Im gleichen JAhr konnte auch der DHB-Pokalsieg wiederholt werden, sodass der TBV Lemgo erstmals das Double gewann.

Der TBV hatte sich fortan in der Spitzengruppe der Liga etabliert, feierte noch zwei Vizemeisterschaften, doch ein weiterer Titel gelang Schewzow mit dem TBV nicht mehr. ALs der Weißrusse 2001 zu TuSEM Essen wechselte, folgte Zbigniew Tluczynski auf dem Trainerposten. Zwar gelang ihm mit seiner Mannschaft der DHB-Pokalsieg und Platz 3 in der Meisterschaft, doch aufgrund von Querelen mit der Mannschaft endete sein Engagement nach nur einem Jahr, was Daniel Stephan und Co den Titel "Die Untrainierbaren" einfuhr.

Manager Fynn Holpert bewies Mut und engagierte den jungen und unerfahrenen Volker Mudrow als neuen Trainer. Doch sein Einstand war sensationell: Er führte als erster Trainer die "Schnelle Mitte" konsequent ein und überrollte damit die gesamte Liga. Mit 62;6 Punkten gelang ihm mit dem TBV ein neuer Punkterekord und sicherte sich überlegen 2003 die zweite TBV-Meisterschaft. Es folgte 2006 in einem rein deutschen FInale gegen FA Göppingen der Triumph im EHF-Pokal und ein Jahr das überraschende Ende von Volker Mudrow als Trainer.

Mit großen Ambitionen wollte Lemgo, unterstützt durch einen potenten Sponsor, wieder in die nationale Spitzengruppe vorstoßen. Nach der verpassten Qualifikation für die EHF Champions League konnte man 2010 noch einmal den EHF-Pokal gewinnen. 2012 wendete der Traditionsverein erst im letzten Moment den finanziellen Ruin ab. Mit Hilfe von regionalen Unterstützung schaffte man die Konsolidierung, rutschte aber in der Tabelle entsprechend nach unten ab und hatte 2015 nur zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Erfolge

Deutscher Meister (2):
1997, 2003

DHB-Pokal (3):
1995, 1997, 2002

HBL-Supercup (4):
1997, 1999, 2002, 2003

Europapokalsieger der Pokalsieger (1):
1996

EHF-Pokal (2):
2006, 2010

Aufstieg in die 1. Bundesliga (1):
1983

Aufstieg in die 2. Bundesliga (1):
1982

Spielstätte:Lipperlandhalle Lemgo
Adresse:Bunsenstraße
32657 Lemgo
Baujahr:1997
Telefon:05231-62553
Internet:www.lipperlandhalle.de
Ticketlink:Klick hier
Zuschauer:5000

Die Lipperlandhalle fasst rund 5000 Besucher. In der alten Hansestadt zwischen Teutoburger Wald und Weserbergland wird die Multifunktionsarena als "Schmuckstück der Region" bezeichnet. Bei der WM finden Platzierungsspiele und Partien des Presidentscups in Lemgo statt. Die Halle wurde in einer Stahlbeton-Skelettbauweise errichtet, die Fassade dabei in Sandsteinoptik gestaltet. Die geschwungene Form soll dabei die Merkmale von Kultur und Sport vereinen. Die zurückversetzte verglaste Eingangshalle und die elf Meter hohen Rundstützen lassen unterdessen auch Assoziationen zu einem Handballtempel aufkommen.

Die ersten zwanzig Jahre nach ihrer Erbauung 1977 firmierte die Halle als Schulsporthalle unter dem Namen "Lüttfeldhalle" und bot dabei zunächst nur etwa 200 Zuschauern Platz. Nach dem Aufstieg des TBV Lemgo wurde die Halle 1983 um eine 45 Meter lange Tribüne erweitert und so auf 950 Plätze ausgebaut. Wenig später folgte eine weitere Tribüne für 600 Zuschauer, 1985 dann eine Tribüne mit 520 Plätzen, so dass in der Meistersaison des TBV Lemgo 1996/97 immerhin 2.000 Zuschauern die Handballspiele in der Halle verfolgen konnten.

Im Jahre 1997 wurde die Kapazität auf 3.700 Zuschauer erweitert und die Halle in "Lipperlandhalle" umbenannt. 2005 folgte die nächste Ausbaustufe, in der unter anderem VIP-Logen eingefügt und die Kapazität auf 5.000 Zuschauer erhöht wurde. Es gibt zudem großzügig angelegte Aufenthaltsbereiche und Kommunikationszonen sowie einen VIP-Bereich für 800 Personen und eine Tiefgarage. Neben dem Handball finden in der Lipperlandhalle zudem vermehrt Großveranstaltungen wie Konzerte, Messen und Märkte statt.

Spielstätte:Gerry Weber Stadion, Halle (Westf.)
Adresse:Neulehenstraße 8
33790 Halle
Baujahr:1993
Telefon:+49 (0) 5201 - 18525
Internet:www.gerry-weber-stadion.de
Ticketlink:Klick hier
Zuschauer:11000

Die einst ausschließlich für Tennis konzipierte Arena hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Umbauten erlebt. Ihre Tauglichkeit für den Handball hat die 1993 erbaute Halle mit ihrem verschließbaren Dach sowohl beim Supercup 2005 als auch bei Bundesliga-Spielen des TBV Lemgo unter Beweis gestellt. 11.000 Zuschauer finden Platz in dem Stadion, in dem die deutsche Mannschaft nach dem Eröffnungsspiel ihre beiden anderen Vorrundenspiele austrägt. Im vorigen Jahr war die Arena erstmals Gastgeber für die Endspiele um den deutschen Volleyball-Pokal bei den Männern und den Frauen.

Erbaut wurde das Gerry Weber Stadion 1991 durch die Gerry Weber International AG eigentlich für das Rasentennisturnier "Gerry Weber Open". Die Planung hatte dabei das Bielefelder Architekturbüro Streich inne, bereits im Juli 1994 war der erste Umbau abgeschlossen. Um wetterunabhängig zu sein hatten die Stuttgarter Architekten Schlaich und Bergermann der Arena ein Dach verpasst, das sich in neunzig Sekunden öffnen und schließen kann. Das Dach besteht dabei aus einer luftgefüllten, zweischichtigen Folie.

Durch den Einsatz eines neuartigen Palettensystems für einen beweglichen Rasen wurde das Stadion zu einer Multifunktionsarena. Die ersten Handballspiele wurden dabei erst möglich, als die Möglichkeit geschaffen wurde, auf einer Höhe von 2,40m über der eigentlichen Nullebene einen weiteren Boden einzuziehen. Erst in dieser Höhe bietet das Stadion die für Handballspiele nötige Innenraumausmaße. Um die Arena zudem ganzjährig nutzen zu können, wurde ein Heizsystem mit Infrarotstrahlern integriert.

Statistikbild

Zuschauer Heimspiele27175
Zuschauer Auswärtsspiele44269
Tore Heim : Gegentore Heim219 : 213
Tore Auswärts : Gegentore Auswärts229 : 252
Bester 7m-Schütze (Tore/Versuche/Quote)Tim Hornke (35/45/77.8%)
Sünder (Punkte)Christian Klimek (28)
Höchster Sieg gegenVfL Gummersbach (30:37)
Höchste Niederlage gegenFüchse Berlin (36:23)