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Spielplan Handball-WM 2023


Die Handball-WM 2023 wird mit 32 Mannschaften wird an insgesamt neun Spielorten in Polen und Schweden ausgetragen. Die insgesamt 112 Partien der interkontinentalen Meisterschaften teilen auf 48 Vorrundenpartien, 36 Begegnungen in der Hauptrunde sowie 16 Spiele im President´s Cup und 12 K.O.-Runden im Kampf um die besten acht Plätze bereit.


Rahmen-Spielplan Handball-WM 2023


Polen und Frankreich eröffnen das Turnier und haben im Anschluss zwei Ruhetage. Alle anderen Mannschaften spielen zunächst im Zwei-Tages-Rhythmus. Reguläre Spieltage in den Gruppen A-D sind abgesehen vom Eröffnungsspiel der 12.01., 14.01., und 16.01., die Gruppen E-H spielen vom 13.-17.01. ebenfalls im Zwei-Tages-Rhythmus ihre sechs Begegnungen aus.

Neben dem Weiterkommen geht es insbesondere für die Teams, die sich Hoffnung auf das Viertelfinale machen, in der Vorrunde aber auch um eine gute Ausgangsposition für die nächste Phase. Denn die gegeneinander erzielten Ergebnisse werden in die Hauptrunde mitgenommen - die nächste Runde erreichen die drei besten Teams jeder Gruppe, für die Vierten geht es im Presidents Cup um die Plätze 25 bis 32.

Ohne großartige Pause geht es mit der Hauptrunde und dem President´s Cup weiter. Die Teams aus den Gruppen A-D spielen in den Hauptrundengruppen I und II sowie der President´s Cup Gruppe I. Auch hier wird vom 18.-22.01. im Zwei-Tages-Rhythmus gespielt. Einen Tag später (19.01.) beginnt die Hauptrunde in den Gruppen III und IV sowie der President´s Cup Gruppe II, wo die Mannschaften aus den Vorrundengruppen E-H weiter spielen.

Der erste komplette Ruhetag ist Dienstag, der 24. Januar. Am 25. Januar werden die Platzierungen im President´s Cup ausgespielt, zudem starten die besten acht Mannschaften dann mit dem Viertelfinale. Zwei Tage später (27.01.) sind die Halbfinalpartien sowie die Platzierungsrunde der Plätze 5.8 angesetzt. Am Sonntag, 29.01.23 werden die Platzierungsspiele ausgespielt.

Spielorte Handball-WM 2023




Deutschland spielt wie Gastgeber Polen seine Vorrundenpartien im 11.016 Zuschauer fassenden Spodek zu Kattowitz. Ein weiterer polnischer Spielort ist Krakau mit der 15.030 Zuschauer fassenden Tauron Arena. Hier würde Polen seine Hauptrundenpartien bestreiten, während Deutschland noch in Kattowitz bleibt.

Für ein Viertel- und ein mögliches Halbfinale würde die Reise der deutschen Handballer dann nach Danzig weitergehen, die ERGO Arena bietet 11.409 Zuschauern Platz. Der President´s Cup für die Viertplatzierten der acht Vorrundengruppen wird hingegen in der Orlen Arena zu Plock, wo bis zu 5.467 Zuschauer Platz finden.

Schweden bietet in der Vorrunde bereits vier Spielorte auf. 4.700 Zuschauer finden in der Kristianstad Arena von Kristianstad Platz, im Husqvarna Garden zu Jönköping können bis zu 7.000 Zuschauer die Partien verfolgen. Gastgeber Schweden startet in der Vorrunde gleich in Göteborg, in der Scandinavium Arena sind 12.044 Zuschauer zugelassen.

Malmö ist hingegen mit der Malmö Arena mit möglichen 12.600 Zuschauern Spielstätte von Titelverteidiger Dänemark. Sowohl in Göteborg wie auch Malmö finden auch Hauptrundenpartien statt, ab dem Viertelfinale spielen die Teams in Schweden dann in der Tele 2 Arena zu Stockholm, wo bis zu 20.000 Besucher zugelassen sind. Auch der Finaltag wird hier mit vier Platzierungsspielen absolviert.

Aktuelle News Handball-WM 2023

Der Modus der Handball-WM 2023




Bei der Handball-WM 2023 wurden die 32 Teilnehmer in der Vorrunde auf acht Gruppen aufgeteilt. Die erste Turnierhälfte hält somit bereits 48 der insgesamt 96 Partien bereit. Die drei bestplatzierten Teams in die Hauptrunde einziehen - für die Tabellenvierten geht es im President´s Cup um die Plätze 25-32. In diesem spielen die Mannschaften der Gruppen A-D und E-H jeweils in einer Gruppe im Modus Jeder-gegen-Jeden. Nach dem Abschluss der Gruppenspiele folgt jeweils ein Platzierungsspiel.

Neben dem Weiterkommen geht es insbesondere für die Teams, die sich Hoffnung auf das Viertelfinale machen, aber bereits in der Vorrunde auch um eine gute Ausgangsposition für die nächste Phase. Die gegeneinander erzielten Ergebnisse werden in die Hauptrunde mitgenommen - und so auch die Minuspunkte. Mit 4:0 Punkten sind die Chancen im Kampf um das Viertelfinale gut, bei 0:4 Punkten würden selbst drei Siege ohne die entsprechende Schützenhilfe nicht reichen.

Wertung: Was passiert bei Punktgleichheit?


Vorrunde, Hauptrunde und President´s Cup werden in einem Gruppen-Modus gespielt. Für einen Sieg gibt es jeweils zwei, für ein Unentschieden einen Zähler und für eine Niederlage keine Punkte. Die Rangfolge ergibt sich aus der Gesamtzahl der gewonnen Punktzahl.

Im Falle von Punktgleichheit zählt zunächst der direkte Vergleich - sollten mehr als zwei Mannschaften punktgleich sein wird aus deren untereinander erzielten Ergebnissen eine Extra-Tabelle angefertigt. Hier zählen zunächst die Punkte, sollten diese auch in dieser Tabelle gleich sein, die Tordifferenz. Sofern auch diese für keine Entscheidung sorgt, wäre das nächste Kriterium die Tordifferenz in der gesamten Gruppe und danach die Anzahl der erzielten Tore. Letztes Instrument wäre dann ein Losverfahren.

Geht ein Platzierungsspiel des President´s Cup nach Ablauf der regulären Spielzeit unentschieden aus, wird der Sieger direkt durch ein Siebenmeterwerfen ermittelt. Bei den anderen K.O.-Spielen - also im Viertel- und Halbfinale sowie im Endspiel und den Spielen um die Plätze 3, 5 und 7 - würde zunächst eine erste Verlängerung von zweimal fünf Minuten gespielt und sollte diese keine Entscheidung bringen, eine zweite. Steht nach achtzig Minuten immer noch kein Sieger fest, folgt ein Siebenmeterwerfen.

Für die Teams, die aus der Hauptrunde den Einzug in das Viertelfinale verpassen - also auf den Plätzen 3-6 in ihrer Gruppe der Hauptrunde landen - ist das Turnier beendet. Die Abschlussplatzierung wird rechnerisch ermittelt, dazu werden die erzielten Punkte und die Tordifferenz sowie die erzielten Tore herangezogen - zunächst nach Ende der Hauptrunde. Sollte es hier einen Gleichstand geben, dann würden auch die Ergebnisse der Vorrunde herangezogen und als letzte Option gelost werden.

Von der Vor- in die Hauptrunde




Spanien ist in der Gruppe A der Favorit auf den Gruppensieg, auf die Iberer warten Duelle mit Montenegro, Chile und Iran. Die möglichen Hauptrundengegner für diese Teams werden in der Gruppe B ermittelt. Hier ist Saudi-Arabien krasser Außenseiter im Duell mit drei europäischen Teams - neben Olympiasieger Frankreich und Gastgeber Polen landete auch Slowenien durch eine Wildcard im Teilnehmerfeld.

In der Gruppe C ist mit Schweden der zweite Gastgeber vertreten. Die Tre Kronor haben mit Brasilien, Kap Verde und Uruguay drei lösbare Aufgaben bekommen. In der Hauptrunde könnten Ungarn, Portugal, Island und Südkorea aus der Gruppe D den Ausrichter fordern.

Deutschland trifft in der Gruppe E auf Katar, Algerien und Serbien. Im Kampf um ein Viertelfinalticket warten dann noch drei Teams aus der Gruppe F, wo neben den europäischen Vertretern Norwegen, Niederlande und Nordmazedonien auch Argentinien um den Einzug in die nächste Runde kämpft.

Die Gruppe G hat mit Kroatien und Ägypten zwei klare Favoriten, um das dritte Hauptrundenticket dürften sich die USA und Marokko streiten. Auch die Gruppe H hat mit Titelverteidiger Dänemark ein Team, von dem in jedem Spiel ein Sieg erwartet wird. Neben Tunesien und Bahrain ist hier mit Belgien auch der einzige Neuling bei einer Handball-WM mit dabei.

Die Hauptrunde der Handball-WM




Die jeweils drei besten Teams aus den Gruppen A und B, C und D, E und F sowie G und H bilden jeweils eine Sechsergruppe. Insgesamt finden in dieser Turnierphase in den vier Gruppen der Hauptrunde weitere 36 Partien statt. Aufgrund der Mitnahme der gegeneinander erzielten Ergebnisse kann die Ausgangslage 4:0, 3:1, 2:2, 1:3 oder 0:4 Punkte betragen - und sorgt für unterschiedliche Chancen im Kampf um die nur jeweils zwei Tickets ins Viertelfinale.

Bei 0:4 Punkten kann eine Niederlage am ersten Spieltag der Hauptrunde frühzeitig die Hoffnungen auf das Erreichen der K.O.-Phase beenden und selbst bei drei Siegen und dann 6:4 Punkten ist das Weiterkommen unwahrscheinlich - da beispielsweise die beiden Sieger der Vorrunde, sofern sie mit 4:0 Punkten weitergekommen sind, jeweils nur drei Punkte aus ihren drei Spielen benötigen um in diesem Beispiel die 6:4 Punkte zu übertrumpfen.

In den vergangenen Jahren kam es dabei immer wieder zu interessanten Konstellationen und auch bei der Handball-WM 2023 bahnen sich packende Duelle an: Aus den Gruppen A und B kämpfen beispielsweise Frankreich, Spanien, Polen und Slowenien um die zwei Tickets ins Viertelfinale, aus den Gruppen C und D Schweden, Island, Brasilien, Ungarn und Portugal, bei E und F neben Deutschland und Serbien auch Norwegen und die Niederlande oder aus G und H Dänemark, Ägypten, Kroatien und Tunesien.

Ein Minuspunkt oder eine Niederlage in der Vorrunde kann das jeweilige Team so schnell unter Druck setzen. Verliert Deutschland beispielsweise in der Vorrunde gegen Serbien, so kann es den Gegner in der Hauptrunde nicht mehr aus eigener Kraft abfangen - könnte sich aber eventuell mit drei Siegen den zweiten Platz in der Gruppe sichern. Als Gegner wartet allerdings dann unter anderem Norwegen. "Wir wollen die Gruppe gewinnen und die maximale Punktzahl in die Hauptrunde mitnehmen. Wenn man in der Vorrunde patzt, kann man das kaum noch wettmachen", warnt daher auch Bundestrainer Alfred Gislason.

Olympia im Fokus




Die Platzierungen von 9 - 24, die die Teams, die in der Hauptrunde den Sprung ins Viertelfinale verpassen, belegen haben Auswirkungen auf Setzlisten der nächsten Turniere aber nicht für die direkte Qualifikation für weitere Turniere. Allerdings geht es bereits um Olympia 2024.

"Diese Weltmeisterschaft ist anders, denn sie gibt dir die Möglichkeit, dich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, und das ist unser Hauptziel", erklärte beispielsweise Toni Gerona, Trainer von DHB-Vorrundengegner Serbien. Der Weltmeister löst das direkte Ticket nach Paris, das Frankreich als Gastgeber bereits sicher hat. Dahinter geht es um die Teilnahme an Qualifikationsturnieren für Olympia.

Neben sechs festen Plätzen an den Weltmeister und fünf Kontinentalvertreter streiten sich bei den Qualifikationsturnieren zwölf Teams um die sechs weiteren Startplätze bei Olympia. Bei der Handball-WM 2023 werden sechs der begehrten Tickets für die Qualifikation vergeben. Sechs weitere werden auf den Kontinenten, beispielsweise bei der Handball-EM 2024 in Deutschland, vergeben.