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Spielplan Handball-WM 2021





Modus der Handball-WM 2021


Erstmals sind dabei 32 Teams am Start. Die International Handball Federation musste nach der Aufstockung auch den Turniermodus anpassen - und senkte dabei trotz der Zunahme der Teilnehmer die Spiele bis zum Titel auf neun. Zudem gilt bei der Endrunde in Ägypten corona-bedingt ein entsprechendes Hygienekonzept, die Spieler begeben sich letztlich in eine "Blase", in der vor leeren Rängen dann nach am Ende 96 Partien der Weltmeister ermittelt sein wird. Ein Blick auf den Modus und den Spielplan.

Bei der Handball-Weltmeisterschaft muss der Weltverband 32 Nationalmannschaften koordinieren. In der Vorrunde, die vom 13.-19. Januar ausgespielt wird, werden die jeweils vier Teams um den Einzug in die Hauptrunde kämpfen. Die besten drei Teams kommen eine Runde weiter, die acht Gruppenletzten spielen noch den President´s Cup aus.

Insgesamt absolviert jedes Team drei Vorrundenpartien, nach 48 Begegnungen stehen die Teilnehmer an der zweiten Turnierphase fest. Gelost werden muss nicht mehr. So ist auch Deutschlands Weg im Turnier bereits vorgezeichnet: Nach dem Vorrundenpartien in der Gruppe A gegen Ungarn, Uruguay und die Kap Verde würden in der Hauptrunde harte Brocken warten. In der Parallelgruppe B kämpfen mit Spanien, Tunesien, Brasilien und Polen vier etablierte Handball-Nationen um das Weiterkommen.

Auch die Gruppen C und D, die Gruppen E und F sowie die Gruppe G mit Gastgeber Ägypten und H werden jeweils eine der vier Hauptrundengruppen bilden. Vom 20.-25. Januar wird dann jedes Team noch einmal drei weitere Partien bestritten haben, so dass in dieser Turnierphase insgesamt 24 Spiele ausgetragen werden - und die Teams mit jeweils sechs absolvierten Partien ins Viertelfinale einziehen.

Danach geht es nur noch für die beiden Top-Teams noch weiter um den Titel. Im Viertelfinale, das am 27. Januar ausgespielt wird, käme Deutschlands möglicher Kontrahent aus den Gruppen E und F mit Norwegen, Österreich Frankreich, der für die USA nachgerückten Schweiz sowie Portugal, Algerien, Island und Marokko. Für den 29. Januar ist das Halbfinale, für den 31. Januar dann der Kampf um die Medaillen terminiert.

Durch den neuen Modus wird dabei trotz der Mehrzahl an Teilnehmern eine Steigerung der Spiele für jeden einzelnen Teilnehmer vermieden: Im Vergleich zur Handball-Weltmeisterschaft 2019 wird der Sieger sogar ein Spiel weniger absolviert haben - ein Grund dafür ist die erhöhte Zahl der Vorrundengruppen, die zugleich nun lediglich mit vier und nicht mehr mit sechs Teams gespielt werden. Für die Teams auf dem vierten Platz gibt es im Presidents Cup die Möglichkeit weitere internationale Erfahrung zu sammeln.

2019 gab es nach fünf Spielen in der Vor- und drei Partien in der Hauptrunde mit dem Halbfinale und dem Finale zehn Partien. Mit je drei Begegnungen und Vor- und Hauptrunde sowie drei K.O.-Spielen vom Viertelfinale bis zum Endspiel sind es 2021 hingegen nur neun - und diese jeweils immer mit einem Ruhetag davor. Nicht ausgespielt werden dabei übrigens in diesem Jahr die Plätze 9 bis 24, für die Hauptrunden-Teilnehmer, die das Viertelfinale verpassen, ist die WM zu Ende.