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    Jugend Bundesliga Handball - weiblich

    12.05.2024, 17:24

    Dritter gesamtdeutscher Titel

    Frankfurter HC wird in Buxtehude Deutscher A-Jugend-Meister

    Neuer Deutscher Meister ist der Frankfurter HC, der das Finale gegen den Buxtehuder SV mit 26:24 gewann. Platz 3 ging an den SV Salamander Kornwestheim, der das kleine Finale mit 42:37 gegen den HC Leipzig für sich entscheiden konnte. Mehr als 1000 Zuschauer sorgten am Finaltag für eine unglaubliche Atmosphäre in der Halle Nord in Buxtehude.

    Der Frankfurter HC ist Deutscher Meister
    Der Frankfurter HC ist Deutscher Meister Markus Hausdorf

    Dem Buxtehuder SV gelang der bessere Start ins Finale. Beflügelt von der Heimkulisse in der Halle Nord zog man schnell 6:3 (9. Minute) auf und davon. Keeperin Ylva-Elin Tants war zudem ein starker Rückhalt für die Fuladdjusch-Truppe. Doch der Frankfurter HC ließ sich nicht abschütteln, kam immer wieder zurück. Fünf Minuten vor der Halbzeitsirene kam der FHC durch Eike Hannemann zum 11:11-Ausgleich. Bis zur Halbzeitpause setzte die Kaniowski-Truppe ihren Lauf weiter fort. Dank einer 7:0-Serie ging man mit einer 15:11-Führung in die Halbzeitpause.

    Nach der Pause erhöhte Zoe Hanna Helbig durch einen verwandelten Siebenmeter die Führung für den FHC auf 16:11. Wenig später erhöhte Dajana Schnabel den Vorsprung sogar auf sechs Treffer, sie erzielte das 18:12 für den FHC. Die Gastgeberinnen fanden kaum ein Mittel gegen die starke Frankfurter Defensive und auch gegen die gut aufgelegte Keeperin Maja Kühne.

    Der FHC war auch im Angriff von allen Positionen torgefährlich. Zehn Minuten vor dem Spielende sah alles nach einem souveränen Sieg der Frankfurterinnen aus, doch Buxtehude verkürzte noch einmal bis auf 23:24 und 24:25. Doch Dajana Schnabel entschied das Spiel final für den FHC, sie erzielte den 26:24-Endstand. Danach stürmten die Spielerinnen des FHC das Spielfeld in Buxtehude und feierten den Erfolg und die Meisterschaft mit ihren Fans.

    Für Gastgeber Buxtehuder SV war Aida Mittag (6 Tore) erfolgreichste Torschützin, beim Frankfurter HC avancierten Dajana Schnabel und Lin Elisabeth Lück mit jeweils sechs Treffern zur besten Werferin. Der Frankfurter HC war 2004 und 2005 Deutscher Meister und feierte in Buxtehude seine dritte Meisterschaft. Zuvor konnte der FHC bereits drei DDR-Meisterschaften feiern.

    Spiel um Platz 3

    Der SV Salamander Kornwestheim sicherte sich Platz 3 im diesjährigen Final Four um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft. Das Team von Daniela Bahmann präsentierte sich deutlich stärker und wollte die Leistung aus dem Halbfinale gegen Frankfurt vergessen lassen. Mit einem wahren Offensivspektakel setzte man zwischenzeitlich sogar mit neun Toren (22:13) ab.

    Doch auch der HC Leipzig wollte das Spiel unbedingt gewinnen, gab sich nicht auf und konnte in der Schussphase Tor um Tor aufholen, verkürzte bis auf drei Treffer (27:30, 28:31). Doch mehr war an diesem Tag nicht drin, am Ende sicherte sich der SV Salamander Kornwestheim die Bronzemedaille durch einen 42:37-Erfolg.

    Rund um die Halbfinals:

    Buxtehuder SV - Frankfurter HC 24:26 (11:15)

    Buxtehuder SV: Minke van den Nieuwendijk, Ylva-Elin Tants; Anna Sophia Franz (2), Lea Liebetreu, Aida Mittag (6/2), Finia Sophie Fischer (1), Mia Lena Sundermann, Merja Wohlfeil (1), Luna Zoe Klein (1), Leni Stolle (3), Lucy Saul (1), Lilli Frey (4), Neele Ahrndt (2), Malu Spierling (3)

    Frankfurter HC: Lenya Sophie Schimczik, Maja Kühne; Pauline Leik, Luise Brandt, Dajana Schnabel (6), Zoe Hanna Helbig (2/2), Fabienne Fournier (4), Lin Elisabeth Lück (6), Adele Kasper, Felicitas Lingk (4), Gina Kaczmarek (3), Luisa Sophie Kupatt, Eike Hannemann (1), Cosima Cheyenne Hermann

    Schiedsrichter: Eelco Schmitz / Robin Schmitz

    SV Salamander Kornwestheim - HC Leipzig 42:37 (22:13)

    SV Salamander Kornwestheim: Gianna Piampiano, Chantal Schmid; Lara Däuble (9/5), Aylin Bornhardt (7), Giulia Petrecher, Jade Oral (7), Vanessa Abdij, Kaya Knoll (5), Bengisu Duman (10), Anna Wittauer (2), Anni Horn, Sarah Müller (2)

    HC Leipzig: Saskia Richter, Lea Heine, Anne Bernhardt; Meggan Rusko (2), Jessica Wronna, Nelly Gonschorek (2), Marlene Böttcher (6), Annemarie Möller (2), Jana Walther (4), Marlene Freya Berg, Laura Sophie Klocke (4), Lilly Glimm (7/2), Marlene Tucholke (10/2), Charlotte Baum

    Schiedsrichter: Janica Büschgens / Kim Büschgens (Korschenbroich)

    Markus Hausdorf